Automatische Heckklappe Automatic Trunk für Tesla Model 3

Automatische Kofferraum-Klappen für Tesla Model 3

Funktionen wie eine automatische Heckklappe und Lenkradheizung gehören in der Premium-Mittelklasse zum Standard oder sind optional verfügbar. Tesla hat aber einige Komfort-Features beim Tesla Model 3 weggelassen um das E-Auto besser vom Model S abzugrenzen. Daher erklären wir in diesem Beitrag, wie es gelingt, dennoch automatische Kofferraum-Klappen für die kleineren Tesla-Fahrzeuge einzubauen.

Mehr Komfort mit automatischem Kofferraum

Kit für automatische Kofferräume beim Tesla Model 3
Kit für automatische Kofferräume beim Tesla Model 3

Wer seinem Tesla Model 3 ein Komfort-Upgrade verpassen möchte, dem bieten wir ein Nachrüst-Kit für eine automatische Heck- und Frunk-Klappe. Das angebotene Trunk & Frunk Lift Kit ermöglicht die komfortable Bedienung beider Kofferraum-Klappen auf sechs Arten:

  • Kofferraum-Taste
  • Display im Fahrzeug
  • Tesla-App
  • Keyfob
  • NFC-Chip
  • Fußsensor (optional erhältlich)

Das beschriebene System der Firma Hansshow verfügt über einen intelligenten Einklemmschutz. Die Öffnungshöhe und -geschwindigkeit sowie die Schließkraft lassen sich einstellen. Es ist CE-, FCC- und ROHS-zertifiziert und verfügt über die Schutzklasse IP65.

Preise inklusive Mehrwertsteuer:

  • Automatische Heckklappe: 600 €
  • Heckklappe mit Fußsensor: 660 €
  • Automatische Frunkklappe : 600 €
  • Frunkklappe mit Fußsensor: 680 €
  • Paket Heck- & Frunkklappe: 1.200 €
  • Heckklappe mit Fußsensor & Frunk mit Sensor: 1.300 €
  • Auto Door Handle für Tesla Model 3: 650 € (Video folgt)
  • Softclose Türen für Tesla Model 3: 950 € (Video folgt)
  • Versandkosten: 6,90 €
Kit für automatische Trunk und Frunk Klappe / Trunk & Frunk Lift Kit
Kit für automatische Trunk und Frunk Klappe / Trunk & Frunk Lift Kit

Wenn Sie Fragen zu diesem oder anderen Automatik-Lift-Kits haben oder eines solches Kit bestellen möchten, dann schreiben Sie bitte eine Email an Christian Simon (c.simon@nextmove.de). Gern bieten wir Ihnen auch weitere spannende Komfortprodukte für ihren Tesla an, zum Beispiel automatische Softclose-Türen und Automatic Door Handles für das Model 3 - ein Video hierzu folgt in Kürze auf unserem YouTube Kanal. Auch für das Tesla Model S und Model X bieten wir Nachrüstkits an, die das Gesamterlebnis erhöhen.

Montagevideo: Einbau der automatischen Kofferraum-Klappe

In diesem Montagevideo zeigen wir den Einbau der automatischen Kofferraum-Klappe für das Tesla Model 3 als Schritt-für-Schritt-Anleitung. Die Installation erfordert keine großen handwerklichen Fähigkeiten. Natürlich kann man den Auftrag auch an die Fachwerkstatt des Vertrauens übergeben.

Wenn Sie Ihr Tesla Model 3 in Leipzig umrüsten lassen wollen, können wir Ihnen den Einbau pro Kit für 250 € anbieten, bzw. beide Kits zusammen für 450 €. Der Einbau dauert ca. 4 Stunden. Falls Sie für diese Zeit ein Elektroauto für eine Stadtrundfahrt benötigen, stellen wir Ihnen gern ein Auto zum Vorzugspreis zur Verfügung.

https://www.youtube.com/watch?v=XmL7Le3wxdU

 


Video-Vorschau zu einer Porsche-Party mit Tesla-Invasion in Leipzig

Ladeparty Porsche Leipzig

Am 19. Februar 2020 haben wir gemeinsam mit dem Porsche Werk Leipzig zur Eröffnungsparty von Europas leistungsstärksten Schnell-Ladepark mit 7 Megawatt Anschlussleistung eingeladen. Unserer Video-Einladung auf YouTube sind innerhalb innerhalb kürzester Zeit rund 200 Elektroauto-Fahrer aus ganz Deutschland und sogar auch Dänemark, Österreich, der Slowakei und der Schweiz gefolgt. Nach nur drei Tagen wurde die Anmelde-Seite geschlossen.

Elektroauto Rahmenprogramm

Am Samstag, den 29. Februar 2020 fand die Ladeparty von 10 bis 16 Uhr mit einem bunten Rahmenprogramm statt:

  • Freistrom für alle an insgesamt zwölf 350-kW-Ladestationen mit CCS
  • Warme Snacks und kostenfreie Getränke
  • Kostenlose geführte Fahrten über die FIA-zertifizierte Rundstrecke mit dem eigenen Fahrzeug
  • Besichtigung des Kundenzentrums inklusive Porsche Museum
  • Der neue Porsche Taycan zum Probesitzen
  • Optionale Werksbesichtigung
  • Optionale Co-Pilot Fahrt im Porsche Taycan
200 Elektroautos aller Marken bei Porsche in  Leipzig
200 Elektroautos aller Marken bei Porsche in Leipzig

Adrenalin auf der Rennstrecke

Das Highlight des Tages waren die geführten Fahrten auf der Rennstrecke mit dem eigenen Elektroauto. Vielen hat es so gut gefallen, dass sie ihr Elektroauto gleich mehrmals über die Strecke gejagt haben. Darüber hinaus gab es optionale Co-Pilot-Fahrten an der Seite eines Motorsportprofis im Porsche Taycan zum Sonderpreis von 79 Euro. Das Feedback der Teilnehmer war überwältigend positiv. Auch den Porsche-Mitarbeitern aus verschiedenen Teilen des Unternehmens hat der Tag sehr viel Freude und neue Erkenntnisse bereitet.

Eindrücke vom Tag

Elektroautos aller Marken mit CCS-Anschluss waren vor Ort. Mit gut hundert Teilnehmern waren Tesla-Fahrer mit Abstand die größte Gruppe. Im Video gibt es ein paar Highlights von diesem elektrisierenden Tag.


nextnews Ausgabe 91 u.a. mit Polestar 2

nextnews 91: Polestar 2, ID.3, Bafa, Porsche, Tesla

Das sind diese Woche unsere Themen in den nextnews rund um das Elektroato: Entweder, hier zum Nachlesen oder kompakt aufbereitet in einer Viertelstunde als Nachrichten-Sendung auf unserem YouTube-Kanal.

  • Hyundai Kona News
  • Zulassungszahlen Januar 2020
  • Porsche Taycan lädt schneller als Porsche sagt
  • Porsche vs. Tesla auf der Autobahn
  • Insider Infos zum Start des neuen Umweltbonus
  • ID3 Preise & Konfigurator
  • Tesla Aktie mit Rekord
  • Polestar 2 in Deutschland
  • Bäcker baut riesigen Ladepark
  • Neues von nextmove, u.a. Stellenabgebote
https://youtu.be/mRYO8UXeiTs
nextnews #91 - Polestar 2 gesichtet, ID.3 Preise! & Konfigurator, BAFA-Insider, Tesla Aktienrekord, Jobs bei nextmove

Hyundai Kona Produktion in Europa

Wir hatten letzte Woche berichtet, dass ab März die Produktion für den Kona Elektro in Tschechien anlaufen soll. Das sind dann die ersten E-Auto die Hyundai in Europa baut. Offenbar soll es schon in diesen Tagen losgehen. Die Autos könnten dann schon Mitte März beim Händler eintreffen - so schnell kann es gehen. Die CO2-Flottengrenzwerte lassen grüßen - wir hatten ja kürzlich in diesem Video im Detail analysiert, warum der Verkauf von E-Autos in diesem Jahr für die Hersteller extrem wichtig und wertvoll ist. So kann VW einen VW ID.3 bis zu 17.000 € subventionieren, um so auch PS-starke VW Touareg verkaufen zu können.

E-Auto Zulassungszahlen Januar

In Deutschland wurden im Januar 7.492 E-Autos zugelassen. Das ist ein neuer Rekord und das trotz BAFA-Stau. Viele Autos waren natürlich schon länger bestellt aber es waren ganz sicher auch ganz viele Flotten- und Vorführwagen dabei, die ganz bewußt eine 2020er Erstzulassung bekommen sollten, um in die 2020er CO2-Flottenberechnung als Super-Credit-Auto einzugehen. Bei Electrive.net finden sich die Zulassungszahlen im Detail.

Taycan lädt schneller als Porsche verspricht

Manchmal kommen ja neue E-Autos auf den Markt, die beim Thema Schnellladen nicht so gut abschneiden, wie Hersteller in Aussicht stellen oder Kunden sich wünschen. Negativbeispiele sind hier der Nissan Leaf mit ausgeprägtem Rapidgate nach schnellen Autobahnfahrten oder mehrmaligen Chademo-Schnellladen. Auch bei kalten Temperaturen kann es zu verlangsamten "Schnellladen" kommen, wie zum Beispiel beim Hyundai Kona mit 39 kWh Akku oder dem Renault Zoe.

Ganz ander beim Porsche Taycan. In unserem ersten Ladetest hat er die Werksangabe bezüglich Ladezeit deutlich unterboten. Ob diese starke Performance reicht, um auch das Tesla Model 3 an der Ladestation abzuhängen, das erfahrt ihr in diesem Video. Wer wird das Rennen machen: der Turobolader Taycan oder der Supercharger Tesla Model 3?

Porsche Taycan Turbo im Reichweitenvergleich zum Tesla Model 3

Unser Video zum Reichweitenvergleich Taycan vs. Tesla war das erste Video auf YouTube, in dem die beiden Marken in einem Realtest auf der Autobahn miteinander verglichen wurden. In den ersten 4 Tagen wurde es bereits über 100.000 mal angesehen. Und wenn ein Porsche und ein Tesla gemeinsam über die Autobahn rollen, dann können die Kommentare aus beiden Lagern natürlich heftig ausfallen.

Akkugröße des Taycan

Ein häufiger Kommentar unter dem Video war, “der Taycan hat ja auch 100 kWh Akku”. Nein, hat er nicht. Die Netto-Angabe liegt bei 83,7 kWh. Allerdings haben wir laut Anzeige des Bordcomputers hochgerechnet deutlich mehr Strom rausbekommen als diese Netto-Angabe. In den Kommentaren wurde dazu “Prototyp mit höherer Netto-Freigabe” geschrieben. Wir gehen davon aus, dass es ein Serienfahrzeug war. Das Auto war frisch zugelassen und hatte keinerlei Eintragungen im Schein. Prototypen sind dort in der Regel als sogenannte “Erprobungsfahrzeuge” eingetragen.

Das ist übrigens die Konfiguration des Porsche Taycan, der bald zu unserer Flotte hinzustößt.

Zwei-Gang-Getriebe für mehr Effizienz

Oft wurde auch kommentiert: “Das Zweiganggetriebe verbessert die Effizienz des Taycan”. Möglich aber eher unwahrscheinlich. Der Taycan schaltet nur im Sportmodus. Wir hatten den Modus auf Normal - so färt der Taycan immer im zweiten Gang. Porsche beschreibt das 2-Gang-Getriebe klar als ein Element zur Steigerung der Performance bei hohen Geschwindigkeiten.

Befangenheit

Uns wurde teilweise auch eine übertriebene Porsche-Freundlichkeit unterstellt. Dazu soviel: Die Leipziger Niederlassung hat uns das Auto gestellt. Nicht mehr und nicht weniger. Wir konnten drehen und senden, was wir wollten. Und: ich habe keine Kommentare gesehen, die behaupten, dass ein Tesla Model 3 unter den Testbedingungen weiter fährt als von uns gefahren. Den Range-Modus hatten wir übrigens nicht aktiviert. Der geht nämlich nur bis 140 km/h - zumindest haben wir keine Einstellung gefunden, um die Geschwindigkeit im Range-Modus zu erhöhen.

Das Fahrzeug optimiert dann Antrieb (bis hin zum reinen Frontantrieb),
Aerodaynamik durch Spoilereinstellung, Lüftungsklappenstellung und Fahrwerkshöhe. Klimaanlage und sogar Scheinwerfer werden möglichst effizient betrieben. Diesen Test werden wir aber natürlich noch fahren und sind gespannt, wie weit es der Taycan damit schafft.

Insider Infos zum Start des neuen Umweltbonus

Viele künftige E-Auto-Fahrer stehen in den Startlöchern und sind bereit, auf ein Elektroauto umzusteigen. Die Konfiguration ist bereits seit langem klar - das Einzige, was noch fehlt, ist der Startschuss in Form des neuen Umweltbonus. Der aktuelle Stand ist immer noch Stillstand. Ganz E-Auto-Deutschland wartet auf die Neuregelung zur Erhöhung der Umweltprämie und keiner weiß, wann es nun endlich losgeht. Aber einige wenige scheinen es doch zu wissen! Ein Insider hat sich bei Stefan Moeller gemeldet.

Auch im Wirtschaftsministerium geht man aktuell davon aus, dass der erhöhte Umweltbonus in drei bis vier Wochen in Kraft treten soll. Es kann also bald losgehen: das Rennen um die meistverkauften Elektroautos in 2020.

Später im Jahr soll noch ein 50 Millionen Euro schweres Förderprogramm für private Wallboxen kommen. Allerdings mit der Einschränkung, dass diese “gemeinschaftlich genutzt” werden müssen. Also vielleicht eine Doppelwallbox für Euch und euren Nachbarn?

Wenn ihr solche oder ähnliche Infos habt, die ihr mit uns und der Community teilen wollt, dann nehmt gerne Kontakt auf unter info@nextmove.de. Quellenschutz ist für uns selbstverständlich ein hohes Gut.

VW ID.3 Preise & Konfigurator in Dänemark

Da Volkswagen noch keine Informationen rausrückt, schauen wir rechts und links, ob es woanders spannende Fakten gibt. Wir hatten ja im Januar auf Basis eines Dokuments aus Frankreich über den Fahrplan zur Markteinführung in einem eigenen Video berichtet, das ihr hier findet. Dort wird im Detail der Fahrplan zur Markteinführung beschrieben. Jetzt gibt es weitere Details zu Ausstattungen und Preisen im Konfigurator der Serienversion aus Dänemark. In den nextnews zeigen wir im Detail das Dokument mit allen Preisen:

  • Designpaket, mit getönten Scheiben, Dynamic Light Assist mit Matrix LED, LED-Rückleuchten mit dynamischen Blinker für 1.820 €
  • Panoramadach für 780 €
  • Assistenzpaket mit keyless Go, Parkassistent, Rückfahrkamera, Alarmanlage für 1.300 €
  • Assistenzpaket Plus mit zusätzlichen Optionen für 1.300 €
  • Multimediapaket mit Navigation Discover Pro inkl. Streaming und Internet sowie Smartphone-anbindung inkl. induktiven Laden für 1040€
  • Multimediapaket Plus mit zusätzl. Soundsystem und Augmented-Reality-Head-up-Display für weitere 1.560 €
  • Sportpaket mit Sportfahrwerk für 390 €
  • Sportpaket Plus mit adaptivem Fahrwerk inkl. Fahrprofileinstellungen für zusätzlich 1.170 €
  • Interieur-Ppaket mit Ambientebeleuchtung und Mittelarmlehne 650 €
  • das Ganze dann noch mit elektrisch verstellbaren Komfortsitzen vorn für zusätzlich 1950 €
  • Aufpreis für Lederausstattung, 3250 €
  • CCS bis 100kW Ladeleistung statt 50 kW, 650 €
  • Fahrradträger-Vorbereitung für 650 €
  • Verschiedene Felgenoptionen von inklusive bis 1850 €
  • Metallic Lack für 600 €

Tesla-Aktie auf Rekordhoch

Am Dienstag erreichte der Kurs sein vorläufiges Maximum von über 900 US-Dollar. Genau vor zwei Wochen haben wir berichtet, dass der Unternehmenswert nun höher liegt als der von VW. Seitdem ist "on top" sozusagen noch der Wert von BMW hinzugekommen. Die Rallye der letzten Woche ist fundamental nicht zu erklären. Vermutlich haben wir es mit einem gewaltigen, sogenannten Short-Squezze zu tun, der bereits seit einigen Wochen anhält.

Viele Spekulanten hatten darauf gewettet, dass Tesla nicht überlebt und die Aktie leer verkauft wird. Diese Leerverkäufe funktionieren so, dass man sich eine Tesla-Aktie mit einem Preis von beispielsweise 200 Dollar ausleiht und verkauft – und darauf spekuliert, sie später für 100 Dollar zurückkaufen zu können und zurückzugeben. Die Differenz wäre dann der Gewinn.

Aber die Tesla-Aktie ist weiter gestiegen und irgendwann müssen Spekulanten die “leer verkauften” Aktien doch wieder zurückkaufen und an die Ausleiher zurückgeben. Es waren viele dieser Shortseller am Markt und die müssen sich jetzt wieder eindecken - koste es, was es wolle. Den Kaufdruck sieht man schön beim Blick auf den Aktienchart. Ab Mittwoch ging die Aktie deutlich zurück auf 735 US-Dollar. Die Ausschläge in beide Richtungen werden nun sicher stark zunehmen.

Polestar 2 in Deutschland

In dieser Woche wurden mehrfach Prototypen des Polestar 2 in Deutschland gesichtet. Bilder zeigt unter anderem der Blog Vorsprung Elektro. Zu sehen sind zwei Polestar 2 ladend am Rasthof Mücke. Ich durfte die Prototypen ja bereits im November in Schweden testen. Das Video von der Probefahrt auf dem Volvo Testgelände erfreut sich großer Beliebtheit.

Laut Homepage sollen Auslieferung in Deutschland schon im Juni starten. Ganz so schnell wird es vermutlich nicht gehen. Wir haben gehört, dass Norwegen und Schweden zuerst beliefert werden - das macht aufgrund der Nähe zur Zentrale ja auch Sinn. In Deutschland soll es im Sommer losgehen. Vorführwagen für Probefahrten soll es erst zeitgleich mit den ersten Kundenfahrzeugen geben.

Bäcker baut riesigen Ladepark in NRW

Der eine oder andere kennt ihn vielleicht. Bäcker Roland Schüren aus Hilden in Nordrhein-Westfalen hat ein Mega-Projekt initiiert. Am Ende sollen insgesamt 60 Schnelllader am Kreuz Hilden entstehen. Davon 40 Supercharger V3 mit bis zu 250 Kilowatt Leistung und 20 HPC Schnelllader von Fastned, sowie weitere AC-Ladestationen. Ebenfalls sind geplant: ein mehrstöckiger Gebäudekomplex, in dem auch Obst und Gemüse angebaut werden sollen, eine Café-Bistro-Bäckerei und Spezialbackstube, zwei Klein-Windkraftanlagen und Photovoltaik, so viel wie möglich.

Das Ganze entsteht auf einer Industriebrache. Die einzelnen Bestandteile sollen natürlich energetisch verbunden werden. Los geht es schon Mitte Februar mit der zunächst provisorischen Inbetriebnahme von 16 Superchargern. Schon im Mai sollen Supercharger V3 folgen.

Ich habe den Roland bisher dreimal getroffen. Das erste Mal im Sommer 2014 als es einen großen Tesla Reichweiten-Test gab. Dann nochmal im Juni bei einer Tesla-Sternfahrt zu einer großen Elektromobilitäts-Konferenz
und letzten Winter in Berlin im Verkehrsministerium bei einer feierlichen Übergabe von Fördermittelbescheiden an Unternehmen, die sehr stark auf Elektromobilität setzen.

Lieber Roland, das Projekt hört sich grandios an, wir wünschen gutes Gelingen. Ich werde ganz sicher sobald es geht, vorbei schauen

Bäcker in Leipzig steigt um

Die Kette Lukas Bäcker Leipzig war diese Woche bei nextmove. Auch dort hat man sich mit dem Thema Elektromobilität beschäftigt und drei Monate einen Nissan Leaf von uns im Alltag getestet. Der Leaf hat den Test als Poolfahrzeug im Außendienst bestanden und nun kommt ein Leaf in die Flotte. Unterstützt wurde dieser Test übrigens von der Wirtschaftsförderung der Stadt Leipzig dort können Firmen oder auch Kleinunternehmer einen Mietzuschuss von bis zu 70 Prozent für einen 3-Monats-Test beantragen.

Das soll die Einstiegshürde hin zum E-Auto überwinden helfen. Im Prinzip genau unsere Idee: einfach mal ausprobieren und im Praxisbetrieb eigene Erfahrungen sammeln. Das Förderprogramm gibt es übrigens schon seit es auch uns in Leipzig gibt.

Gemeinsam mit der Stadt Leipzig haben wir so schon viele Firmen beim Umstieg begleitet. Das Programm hat uns in den ersten Monaten nach der Gründung die nötige Sicherheit und Auslastung zum Aufbau der Flotte gesichert.

Neue E-Autos in der Flotte

nextmove hat diese Woche zahlreiche neue Renault Zoe zugelassen -
alles ZE50 R135 Intens mit CCS, also fast Vollausstattung. Dafür sind einige kostenfreie Überführungen ausgeschrieben auf die ihr euch hier bewerben könnt.

Jobs bei nextmove

Wir wollen im Bereich Weiterentwicklung der Homepage gerne die Verantwortlichkeiten in einer Person bündeln und haben eine
entsprechende Stelle ausgeschrieben. Der Arbeitsort ist Arnstadt oder Leipzig. Hier geht es zu dieser und weiterer Stellenangeboten. Wer Lust hat, Elektromobilität voranzutreiben, der ist bei uns richtig.


Norwegen 2019 Neuzulassunge

Norwegen: Elektroauto boomt - Game Over für Brennstoffzelle

Norwegen bleibt, gemessen an den Marktanteilen, weiterhin der weltweit größte Markt für Elektroautos: Im Jahr 2019 kamen laut Norwegischem Elektroauto-Verband beeindruckende 60.316 rein batterieelektrische Elektroautos neu hinzu. Das entspricht einem beeindruckenden Plus von 31 Prozent gegenüber 2018, während der Neuwagen-Markt insgesamt um vier Prozent auf 142.381 Fahrzeuge schrumpfte.

Vier von zehn verkauften Autos waren rein elektrisch. Die E-Autos kannibalisieren vor allem Plug-In-Hybride (-27 Prozent) und Benziner (-31 Prozent). Warum auch einen Plugin-Hybrid kaufen, wenn der Nachbar seit Jahren ohne Problem rein elektrisch unterwegs ist?

Besonders häufig entscheiden sich die Norweger den Angaben des Verbandes zufolge für das Tesla Model 3, das mit großen Abstand das meistverkaufte Auto in 2019 war. Jedes zehnte neue Auto war ein Model 3. In den Top-10 der meistverkauften Autos waren aber weitere Elektroautos: Der Volkswagen e-Golf, der Nissan Leaf, der Audi e-tron, der BMW i3, der Jaguar I-Pace und verschiedene Hyundai-Modelle.

Politik soll Elektroauto-Unterstützung verstärken

Trotz dieser Erfolge ist der norwegische Elektroauto-Verband nicht zufrieden mit der politischen Ausrichtung auf Elektroautos: Während es in Deutschland mittlerweile den Masterplan Ladeinfrastruktur und eine an die NOW angedockte Stelle zur Überwachung gibt, kritisiert der norwegische Verband, dass ein umfassender Plan für die Entwicklung von Schnellladesäulen in ganz Norwegen fehlt. Außerdem - hier gibt es Parallelen zu Deutschland - werden Unterstützungsprogramme für die Ladeinfrastruktur in Wohnungsgenossenschaften und Mehrfamilienhäusern gefordert.

"Im Jahr 2020 sollten die Verkäufe von Elektroautos weit über 60 Prozent liegen", fordert Christina Bu, Generalsekretärin der Norwegian Electric Car Association. 2025 sollen in Norwegen ausschließlich emissionsfreie Autos verkauft werden. "Daher ist es wichtig, dass die Politik jetzt in Elektroautos investiert, um das Ziel zu erreichen."

Brennstoffzelle spielt in Norwegen keine Rolle

Neuwagen in Norwegen 2019

Und wie steht es um die Brennstoffzelle im Leitmarkt für alternative Antriebstechnologien? Sage und schreibe 29 - in Worten neunundzwanzig - Wasserstoffautos wurden 2019 zugelassen. Kurz gesagt: Elektroautos boomen, Game over für die Brennstoffzelle. Die entspricht einem Marktanteil von 0,02 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Absatz erneut halbiert. In Norwegen hat der Markt bereits entschieden, wie der Antrieb heute aussieht: nämlich batterieelektrisch.

Deutschland träumt von Wasserstoff-Autos

In Deutschland wird hingegen noch vom grünen oder gar blauen Wasserstoff als Heilsbringer nach 2030 geträumt. Wasserstoff wird ohne Frage ein zentraler Baustein bei der Dekarbonisierung des Strom-, Wärme- und Industriesektors spielen. Auch im Verkehr wird Wasserstoff zum Einsatz kommen. Immer dann, wenn besonders hohe Energiedichte gefragt ist, weil es keine Möglichkeit zum Nachladen gibt. Also in Flugzeugen und Schiffen, bei Schwerlasttransporten und natürlich Raketen. Im Individualverkehr wird es Wasserstoff aus Effizienz- und damit Kostengründen hingegen extrem schwer haben, gegen batterieelektrische Autos anzukommen.

Für die frühen 2020ern sind keine attraktiven und bezahlbaren Brennstoffzellen-Autos in Sicht. Auch das Netz für Wasserstoff-Tankstellen wächst nur in Trippelschritten. Das Angebot an Elektroautos nimmt hingegen rasant zu - auch die Ladeinfrastruktur wächst. Wenn eine flächendeckende Infrastruktur für Elektroautos besteht, wird es schwer, zu argumentieren, wieso es Wasserstoff braucht.

Das letzte Argument der schnelleren Betankung wird in kurzer Zeit ebenfalls verschwinden. Wer wird sich dann noch für ein Auto entscheiden, das teurer in der Anschaffung, im Verbrauch und in der Wartung ist. Obendrein schneidet es bauartbedingt schlechter ab bei Sicherheit, Fahrverhalten, Agilität und Platzangebot.

"Ich warte ja lieber auf Wasserstoff." Dieses Argument hören E-Mobilisten sehr oft. Wasserstoff ist heute vor allem eines: ein bequemes Argument für Hersteller, Verbraucher und Kommunen, sich nicht verändern zu müssen, und möglichst lange am Verbrennungsmotor festhalten zu können

2020 kommen Elektroauto-Modelle mit mehr Reichweite

In diesem Jahr werden viele deutsche Autofahrer erkennen, dass es keinen Sinn macht, auf Wasserstoff und die Brennstoffzelle zu warten. Denn in diesem Jahr kommen neue Modelle mit mehr Reichweite und hoher Ladegeschwindigkeit auf den Markt, die sowohl für Norweger als auch für Deutsche höchst interessant sind - etwa der Volkswagen ID.3, der Opel Corsa-e, der Ford Mustang Mach-e, der Polestar 2 oder der Peugeot e-208. Wir freuen uns darauf, viele tausende Menschen auf dem Weg in die Elektromobilität zu begleiten.


Nisan Leaf_e+ Rapidgate Test

1000-km-Praxistest: neuer Nissan Leaf e+ mit 62 kWh-Akku weiter nicht langstreckentauglich

https://youtu.be/w6eFlJEuxdM

  • nextmove-Geschäftsführer Stefan Moeller fährt 1.000 Kilometer und muss sich mit „Schnellladung“ mit 20 Kilowatt Ladeleistung begnügen

  • Europas meistverkauftes Elektroauto 2018 auch in der vierten Generation ohne aktives Temperatur-Management für die Batterie

Leipzig, 25. Juli 2019. Der Nissan Leaf II mit einer 40-Kilowattstunden-Batterie war im vergangenen Jahr Europas meistverkauftes Elektroauto. Das Fahrzeug gilt als sehr guter Allrounder im Nahbereich, ist jedoch nur sehr eingeschränkt langstreckentauglich. Der Grund: Der japanische Autobauer Nissan verzichtete bei dem Auto auf eine aktive Kühlung des Batteriesystems – damit kommt es bei längeren Fahrten oder höheren Außentemperaturen zum sogenannten Rapidgate-Effekt: Der Akku wird vom Fahren und Laden immer wärmer und die Schnellladung wird deutlich gedrosselt. Am Temperatur-Limit des Akkus kann es sogar zu einer Leistungsbeschränkung im Fahrbetrieb und einer Maximalgeschwindigkeit von 110 Kilometern pro Stunde kommen um die Batterie zu schützen.

Mittlerweile hat Deutschlands führende Elektroauto-Vermietung nextmove die ersten Nissan Leaf e+ erhalten. Das Elektroauto der neuesten Generation verfügt über eine 62-Kilowattstunden-Batterie und deutlich mehr Motorleistung, aber weiterhin nicht über eine aktive Batteriekühlung. „In ersten Praxistests auf der Langstrecke hat sich gezeigt: Selbst bei moderater Fahrweise ist nur die erste Nachladung einigermaßen schnell“, berichtet nextmove-Geschäftsführer Stefan Moeller.

1000-km-Praxistest: neuer Nissan Leaf e+

Ein Test von nextmove über 1.000 km an einem Tag bestätigte diese Einschätzung. Die Autobahnfahrt mit dem Nissan Leaf e+ führte beim Rapidgate-Praxistest rasch zu Batterietemperaturen jenseits der 50 Grad. Die Ladeleistung bei den Ladestopps Nummer zwei bis fünf lag jeweils im Bereich von 20 Kilowatt. Damit beträgt die Ladezeit ca. 2 Stunden für 200 km Nachladung.

Ladeleistung neuer Nissan Leaf e+

„Wir verstehen Nissan nicht ganz: Noch zu Jahresbeginn war ein Lüfter-System angekündigt, um die Ladeleistung der neuen Generation zu verbessern“, so Stefan Moeller. Für Käufer der 40-kWh-Variante gab es zwischenzeitlich auf Nachfrage die Möglichkeit für ein Software-Update, das jedoch nur geringfügig höhere Ladeleistungen ermöglicht.

Nach vielen Kundenbeschwerden in 2018 kommuniziert Nissan nun die langen Ladezeiten des neuen Leaf nun offensiver. Auf der Nissan-Homepage heißt es zum neuen Leaf: Schnellladung „von 20 auf 80 % in ca. 90 Minuten“. Diese Angabe ist vorauseilend schlecht – das Testfahrzeug schaffte dies in der Praxis beim ersten Ladestopp immerhin in 50 min und damit 45% schneller. Weiter heißt es bei Nissan: „Die Ladezeit ist abhängig von den Ladebedingungen, u.a. Schnellladetyp und -bedingungen, Batteriekapazität sowie Umgebungs- und Batterietemperatur zum Ladezeitpunkt. Der NISSAN LEAF ist mit der CHARGING SAFEGUARD TECHNOLOGY ausgestattet, die die Batterie schützt, wenn viele Schnellladevorgänge innerhalb eines kurzen Zeitraums vorgenommen werden. Die Ladezeit mehrerer aufeinander folgender Schnellladevorgänge hintereinander kann sich verlängern, wenn die Batterietemperatur die CHARGING SAFEGUARD TECHNOLOGY aufgrund der Batterietemperatur aktiviert.“

Detailaufnahme Nissan Leaf e+

Hinter der „CHARGING SAFEGUARD TECHNOLOGY“ verbirgt sich jedoch kein aktiver Eingriff, sondern eben nur eine schlichte Drosselung der Ladeleistung. Eine Leistungsreduzierung im Fahrbetrieb konnte nextmove beim Leaf e+ bisher nicht feststellen.

„Natürlich frage ich mich, wieso eine so große Batterie verbaut wird, die ausreichende Langstrecken-Reichweiten verspricht, aber auf das von vergleichbaren Autos wie dem Kia e-Niro und dem Hyundai Kona bekannte Thermomanagement verzichtet wird.“

Damit habe der Käufer des Nissan Leaf e+ lediglich einen Komfortvorteil: Für den alltäglichen Stadtverkehr genüge es, einmal pro Woche aufzuladen. „Wer so wie ich, häufiger mehr als 500 km an einem Tag fahren möchte, für den ist das Auto leider keine Alternative. Eigentlich schade, denn insgesamt ist der Leaf ein tolles Gesamtpaket und bietet jede Menge Fahrspaß“, so Stefan Moeller.

Über nextmove

nextmove ist mit aktuell 380 Fahrzeugen Deutschlands führende Elektroauto-Vermietung und ist in zehn Städten präsent. Zum Fuhrpark zählen alle gängigen Elektroautos wie Tesla Model S, Model X, Model 3, Audi e-tron, Jaguar I-Pace, Kia e-Niro, Hyundai Kona, Hyundai Ioniq, Nissan Leaf, VW e-Golf, Opel Ampera-e, BMW i3s, Renault Zoe, und Smart, sowie die Transporter Nissan e-NV200 und Renault Kangoo. Aus dem Fuhrpark können Kunden verschiedene Modelle ausprobieren, vergleichen und so den eigenen Traumwagen finden. Mieter haben die Möglichkeit, das Fahrzeug auch zu kaufen. Die Langzeitmiete mit flexiblen Kündigungsoptionen ist zudem eine kostengünstige Überbrückungs-möglichkeit, bis das eigene Fahrzeug erhältlich ist.

Aus dem Fuhrpark können Kunden verschiedene Modelle ausprobieren, vergleichen und so den eigenen Traumwagen finden. Die Langzeitmiete mit flexiblen Kündigungsoptionen ist zudem eine kostengünstige Überbrückungsmöglichkeit, bis das eigene Fahrzeug erhältlich ist. Zusätzlich berät das Unternehmen zu allen Themen rund ums Kaufen, Laden und Fahren von Elektroautos.