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Verkaufshit Kleinwagen: 51.000 Bestellungen für Cupra Raval, Skoda Epiq wird heimlich teurer

Der Cupra Raval ist der erfolgreichste Marktstart der Marke, der VW-Konzern knackte schon im September 100.000 Bestellungen. Beim Skoda Epiq steigen Preise und Lieferzeit.

Weißer Skoda Epiq auf einem Parkplatz vor Bergkulisse
Bild: Škoda, gezeigt in nextnews #344

Elektrische Kleinwagen waren schon einmal ein Boom, und jetzt sind sie wieder da. 2020 und 2021 mussten die Hersteller innerhalb eines Kalenderjahres deutlich strengere CO2-Flottengrenzwerte erfüllen. Das gelang am besten mit günstigen E-Autos, an denen sie mutmaßlich wenig bis nichts verdienten. In den Jahren danach stiegen vor allem die Zulassungen im mittleren und oberen Preissegment. Modelle wie der VW e-Up verschwanden vom Markt, der Opel Corsa-e verkaufte sich deutlich schlechter.

Warum sich der Wind dreht

Technische Weiterentwicklung, sinkende Batteriepreise, mehr Wettbewerb und weiter steigende CO2-Vorgaben bringen jetzt wieder mehr Kleinwagen auf den Markt. Und sie verkaufen sich:

  • Cupra Raval: Die Marke meldet 51.000 Bestellungen und spricht von der erfolgreichsten Markteinführung seit ihrem Bestehen.
  • Konzernebene: Plattformübergreifend wurde bereits im September die Marke von 100.000 Bestellungen geknackt, obwohl die allermeisten Kunden noch keine Probefahrt machen konnten.

Skoda Epiq: heimliche Preiserhöhung

Auch bei Skoda verkaufen sich E-Autos gerade sehr gut. Beim neuen Kleinwagen Epiq gab es diese Woche eine heimliche Preiserhöhung. Die Listenpreise blieben gleich, gekürzt wurde die Händlermarge. Das führt zu höheren Preisen und Monatsraten. Die Lieferzeit ist innerhalb eines Monats um rund sechs Monate gestiegen. Die beiden anderen Skoda-Elektromodelle sollen am 11. November nachziehen.

Bei beliebten Modellen reichen die Lieferzeiten inzwischen bis ins Jahr 2028. Das wirft die Frage auf, wie lange das Geld für die E-Auto-Förderung reicht.

Einschätzung nextnews: Dass die eigenen Erwartungen übertroffen wurden, war zuletzt auch bei anderen Markteinführungen zu hören. Stefan Moeller vermutet dahinter immer auch ein Stück weit Marketing.

Dieser Beitrag basiert auf der nextnews-Folge #344 und wurde mit KI-Unterstützung aus dem Sendungsskript erstellt und von der Redaktion geprüft.