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Überfall an der Ladesäule: Tesla lässt Autos trotz Ladekabel losfahren – vorerst nur in den USA

Neue Notfall-Funktion: Am Supercharger können Tesla-Fahrer in den USA im Ernstfall losfahren, obwohl das Kabel noch steckt. Der Preis: teure Schäden an Auto und Säule.

Tesla-Supercharger-Säulen der vierten Generation
Symbolbild: Tesla-V4-Supercharger (Bildrechte vor Veröffentlichung klären)

Tesla hat in den USA eine neue Notfall-Funktion für den Fahrzeugbestand ausgerollt: Wer am Supercharger lädt und sich bedroht fühlt, kann versuchen, das Auto in „D“ zu schalten – obwohl das Ladekabel noch steckt. Das Fahrzeug fragt zunächst per Notfall-Abfrage nach, bestätigt der Fahrer, beendet das Auto den Ladevorgang und ist fahrbereit.

Hintergrund: Sicherheitsgefühl beim Laden

Normalerweise lässt sich ein E-Auto mit eingestecktem Stecker nicht in Fahrstellung bringen. Viele Fahrzeuge können den Ladevorgang zwar aus dem Innenraum beenden, solange der Stecker steckt, bleibt das Auto aber stehen. Gerade in den USA – dort kommen rund 120 Schusswaffen auf 100 Einwohner, in Deutschland sind es etwa 8 registrierte – kann das in Bedrohungssituationen zum Problem werden.

Erheblicher Kollateralschaden

Die Funktion ist ausschließlich an US-amerikanischen Superchargern verfügbar und für echte Notfälle gedacht. Das von Tesla veröffentlichte Video zeigt, wie der Stecker quasi herausgerissen wird: Sowohl der Ladeanschluss am Fahrzeug als auch die Ladestation erleiden dabei teure Schäden.

Dieser Beitrag basiert auf der nextnews-Folge #342 und wurde mit KI-Unterstützung aus dem Sendungsskript erstellt und von der Redaktion geprüft.