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VW-Tochter Elli stellt Wallbox-Geschäft ein und sucht Investoren – Fokus auf digitales Laden

Elli baut keine Wallboxen mehr und setzt auf öffentliches Laden, dynamische Stromtarife und bidirektionales Laden. Bei 400 Beschäftigten gilt ein Stellenabbau als unausweichlich.

Hand hält eine Ladekarte von Elli und LogPay
Bild: Elli

Bei den deutschen Autoherstellern kommen Investitionen und Großprojekte auf den Prüfstand, sie werden pausiert oder abgestoßen. Das zeigen auch der Verkauf des Mercedes-Ladenetzes und die Pause beim ID. Golf. Jetzt meldet auch die VW-Tochter Elli eine strategische Neuausrichtung.

Was Elli bisher machte

Elli war bei VW für alles rund ums Laden zuständig: von der Wallbox für die Garage über bidirektionales Laden und dynamische Stromtarife bis zum europaweiten Fahrstromangebot für Škoda, VW und Cupra, dazu ein markenoffener Tarif für alle.

Die Neuausrichtung

In einem exklusiven Gespräch mit electrive hat Elli-Chef Giovanni Palazzo Einblicke gegeben:

  • Hardware: Das Geschäft wird komplett eingestellt, Elli-Wallboxen werden nicht mehr produziert. Der aktuelle Lagerbestand soll noch abverkauft werden. Palazzo sieht die bisherigen Aktivitäten als notwendige Basis für das künftige digitale Geschäft.
  • Öffentliches Laden: Die Angebote sollen ausgebaut werden, auch für Flottenbetreiber.
  • Energiegeschäft: Elli will dynamische Stromtarife und bidirektionales Laden stärken.
  • Partner: Elli zeigt sich offen für strategische Partnerschaften oder Investoren.

„Wir konzentrieren uns auf transaktionsbasierte, digitale und skalierbare Geschäftsmodelle, die zudem möglichst wenig kapitalintensiv sind“, sagte Palazzo und verwies auf den harten Wettbewerb bei der Ladeinfrastruktur.

Elli hat aktuell 400 Beschäftigte. Ein Stellenabbau erscheint unausweichlich, konkrete Pläne sind aber noch nicht öffentlich.

Dieser Beitrag basiert auf der nextnews-Folge #345 und wurde mit KI-Unterstützung aus dem Sendungsskript erstellt und von der Redaktion geprüft.