Gebrauchte E-Autos verkaufen sich derzeit gut – auch international: Anfragen kommen aktuell unter anderem aus Bulgarien, Tschechien, Polen, Portugal und Frankreich, Teslas werden oft für Fahrdienste angefragt. Stefan Möller verkauft im Auftrag eines Lieferanten einen Teil der Fahrzeuge aus der ehemaligen nextmove-Mietflotte – außerhalb der Insolvenz – und erlebt den Markt damit aus erster Hand.
Was beim Verkauf passiert
- Versuche von Identitätsdiebstahl bezogen auf das Fahrzeug
- Phishing-Versuche
- Interessenten, die Fragenlisten zu Dingen schicken, die alle im Inserat stehen
- Zugesagte Käufe, bei denen nach Tagen doch keine Unterschrift kommt – manche Autos müssen dreimal verkauft werden
Ein Fall aus dem Umfeld: Auto weg, Papiere weg, Geld nie da
Aus seinem persönlichen Umfeld kennt Möller einen Fall, in dem ein unerfahrener privater Verkäufer vor wenigen Wochen komplett geprellt wurde: Auto und Papiere waren weg, die zugesagte Überweisung über 10.000 Euro kam nie an. Begleitet war das von den üblichen Maschen: mehrere Personen, freundliches Auftreten, Mitleid erwecken, technische Hinderungsgründe vorschieben.