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EU deckelt Hybrid-Importe aus China – was das für MG und BYD bedeutet

EU und China einigen sich offenbar auf eine Obergrenze von 350.000 Hybridautos pro Jahr – mehr als eine Halbierung. Besonders betroffen: MG und BYD.

Grafik: Elektro- und Hybridanteil bei MG und BYD in Deutschland 2026
Grafik: nextmove, Daten: KBA-Neuzulassungen Januar bis September 2026

Die EU und China haben sich offenbar auf eine Obergrenze für den Import chinesischer Hybridfahrzeuge verständigt. Laut Zeit Online sollen künftig jährlich höchstens 350.000 Hybridautos aus China eingeführt werden dürfen – deutlich weniger als bisher, die Rede ist von mehr als einer Halbierung gegenüber dem laufenden Jahr. Die Vereinbarung gilt vier Jahre, die zulässige Menge steigt jährlich um 6 %.

Windhundprinzip beim Zoll

Zur Umsetzung schreibt Zeit Online: Die europäischen Zollbehörden sollen keine Hybridautos aus China mehr genehmigen, sobald die jährliche Obergrenze erreicht ist. Im Vorteil wären damit Hersteller mit großen Vorratshalden und schneller Logistik – BYD etwa hat zehn eigene Autotransportschiffe bestellt.

MG und BYD in Deutschland vor allem Hybrid-Marken

Eine nextnews-Auswertung der Neuzulassungen zeigt: In den ersten neun Monaten 2026 lag der E-Auto-Anteil bei MG nur bei 31 %, bei BYD bei 38 %. Der Hybridanteil liegt bei beiden Marken bei jeweils 62 %. Hintergrund: Hybride unterliegen nur dem normalen Importzoll von rund 10 %, zusätzliche EU-Strafzölle wie bei reinen E-Autos fallen nicht an.

Die Obergrenze könnte daher auch die Elektro-Strategie der betroffenen Hersteller beeinflussen – denn welcher aufstrebende Hersteller möchte schon eine Schrumpfung am Gesamtmarkt vermelden?

Wichtig für Käufer: Der letzte Tag für den Förderantrag eines zugelassenen Plug-in-Hybrids in Deutschland ist der 30. Juni 2027.

Dieser Beitrag basiert auf der nextnews-Folge #342 und wurde mit KI-Unterstützung aus dem Sendungsskript erstellt und von der Redaktion geprüft.