Doppelte Preiserhöhung bei Tesla – jetzt wird’s wieder 8.000 € teurer!

Seit dem Wegfall des Umweltbonus wird ein Elektro-Modell nach dem anderen reduziert. Damit erhoffen sich die Hersteller, die Absätze zu erhöhen. Als einer der Ersten war auch Tesla mit dabei. Mitte Januar haben sie unter anderem die Listenpreise reduziert. Für das Model Y ging es in der Basis 1.900 Euro nach unten und für die Allrad-Versionen 5.000 Euro. Damit fiel die Preisanpassung zunächst enttäuschend aus, denn zuvor konnte man mit Umweltbonus und Tesla-Dauerrabatt das Model Y weitaus billiger erwerben. In der Leasingrate hat sich allerdings noch ein Rabatt versteckt. Der Zins wurde auf 0,00 Prozent abgesenkt. Damit lag die monatliche Rate im Januar bei 421 Euro und die Ersparnis bei 195 Euro pro Monat. Kurze Zeit später ist die Leasingrate bereits auf 450 Euro angestiegen. In Kombination aus Listenpreis und Null-Prozent-Aktion erhielt man dadurch teilweise über 10.000 Euro Nachlass.

Model Y Basismodell (Mitte Januar)

Der allgemeine Trend liegt aktuell eher bei Preisreduktion und auch Tesla hat sich zunächst darangehalten. Umso überraschender ist die neueste preisliche Anpassung von Tesla. Denn Tesla hat die Preise für alle drei Model Y Varianten wieder erhöht! Zum einen wurden die Listenpreise erneut angepasst. Das Basismodell des Model Y wurde um 2.000 Euro erhöht und ist somit sogar 100 Euro teurer als Anfang Januar vor der ersten Preisreduzierung. Die Preise der beiden Allrader wurden um 2.500 Euro angehoben.

Noch stärker als die Listenpreise wirkt sich allerdings die Null-Prozent-Aktion für Leasing und Finanzierung aus. Und diese Entwicklung halten wir auch seit Jahresbeginn im Blick. Alle Beispielrechnungen beziehen sich auf die Basisversion des Model Y mit 48 Monaten Laufzeit und 10.000 Kilometern pro Jahr bei Null Euro Anzahlung. Mit der Erhöhung der Listenpreise ging auch eine Erhöhung des Zinssatzes einher. Der Zins für das Model Y in der Basisversion wurde auf 2,99 Prozent angehoben. Bei der Long Range und Performance Variante sind es nur 0,99 Prozent. Auch hier gilt weiterhin nur solange der Vorrat reicht und sofern das Fahrzeug bis zum 31. März ausgeliefert wird. Für das Basismodell ergibt sich eine monatliche Rate von 592 Euro. Damit ist das Fahrzeug über die gesamte Laufzeit um 8.208 Euro teurer geworden verglichen mit den Januar-Preisen. Bei teureren Ausstattungen und höheren Kilometerleistungen würden sich vermutlich noch höhere Differenzen ergeben. Noch spannender ist die aktuelle Differenz zum Model Y Long Range. Die monatliche Rate liegt hier bei 621 Euro bei gleichen Daten. Damit ergibt sich für die gesamte Laufzeit von 48 Monaten eine Differenz von 1.392 Euro zum Model Y Basismodell. Wie auch zuvor, gab es keine Änderungen bei den Konfigurator-Preisen des Model 3.

Model Y Long Range (Mitte Februar)

Jetzt ist auch der im Konfigurator gelistete Herstelleranteil zum Umweltbonus von 2.250 Euro entfallen. Dieser hatte zuletzt noch die Bruttolistenpreise einiger Varianten über die 60.000 Euro Marke in der 0,25 Prozent Dienstwagenbesteuerung gehoben. Es gibt noch eine weitere Neuerung im Online-Bestellprozess. Vor Abschluss der Konfiguration des Wunschfahrzeuges werden dem Kunden sofort verfügbare Fahrzeuge angezeigt – jeweils mit Standort und abweichenden Ausstattungsmerkmalen. Damit versucht Tesla die Performance im Vertrieb zu steigern und den Zeitraum zwischen Produktion und Vertrieb zu verkürzen.

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