Porsche Taycan Turbo auf Hockenheim getestet

Als nextmove-Geschäftsführer Stefan Moeller die Beschleunigung des Porsche Taycan Turbo spürt, verziehen sich seine Gesichtszüge. „Der Taycan ist eine Höllenmaschine, das Zwei-Gang-Getriebe kaum spürbar“, so Moeller als er nach dem Ritt auf dem Hockenheimring wieder frische Luft geatmet hat. „Aus meiner Sicht setzt das Auto neue Maßstäbe im Hinblick auf Elektromobilität, Performance und insbesondere die Straßenlage – das Auto fährt wie auf Schienen um die Kurven der Teststrecke und hat mich schwer beeindruckt.“ Dabei habe der Taycan einen Wendekreis wie ein Smart, so Moeller weiter.

Der Geschäftsführer von Deutschlands größter Elektroauto-Vermietung nextmove war Mitte November einer von sechs Teilnehmern eines Fahrevents von Porsche am Hockenheimring. Dort hat der Sportwagenbauer ein Porsche Experience Center eingerichtet und wird ab 2020 allen Interessierten Fahrevents mit dem Elektro-Porsche anbieten. „Der Kofferraum des Taycan ist etwas kleiner als der des Tesla Model 3, aber dennoch hat das Auto für mich Potenzial für die ganze Familie“, so Moeller, der für die Flotte seines Unternehmens bereits Taycans bestellt hat.

Porsche möchte mit dem emotionalen Fahrerlebnis des neuen Autos auch wohlhabende, jüngere Käuferschichten ansprechen. Die Beschleunigung auf 200 Kilometer pro Stunde erledigt die „Höllenmaschine“ mit 560 Kilowatt und 1.050 Newtonmetern in weniger als zehn Sekunden. Das Batteriepack verfügt über eine Kapazität von 93,4 Kilowattstunden und soll für eine Reichweite von 450 Kilometern sorgen – nicht auf der Rennstrecke natürlich. Das 800-Volt-System des Fahrzeugs erlaubt aber auch mehrere Sprints in Folge ohne Leistungsbegrenzung.