Wie lange reicht das Geld für die BAFA-Förderung? nextnews #130

Die nextnews #129 bringen wieder die wichtigsten E-Auto-Nachrichten der Woche: Heute geht es u.a. um den Hyundai Kona Facelift, das Tesla-Übergewicht und das großes ID.3-Software-Update.

Renault beendet Akku-Miete

Es war eine Hassliebe, weil Renault die Akku-Miete jahrelang zum Zwang machte. Doch jetzt wird alles anders: Renault beendet die Batterie-Miete. Neubestellungen mit Mietbatterie sind für Renault Zoe und Kangoo ZE noch bis Samstag 21.11. möglich, danach können Kunden nur noch auf Lagerfahrzeuge mit Mietbatterie zugreifen.

Wir glauben, dass dieser Schritt richtig ist. Das Mietmodell für Batterien hat sich am Markt nicht durchgesetzt und wirkte schon länger aus der Zeit gefallen. Der Preis für den Akku lag übrigens bei ca. 8000 Euro. Wir haben aktuell knapp 30 Renault Zoe in unserer Flotte, die meisten laufen in unserem langfristigen nextmove E-Auto Abo.

VW stellt erstmals Elektro-Kombi vor

Viele unserer Zuschauer und Mieter wünschen sich einen elektrischen Kombi, am liebsten noch mit Anhängerkupplung. VW hatte für 2021 den ersten Volks-Kombi angekündigt. Diese Woche gab es dazu Neuigkeiten. Aero B ist der neue Name der Studie und soll ab 2023 im VW Werk in Emden produziert werden, die dortige Passat-Produktion ablösen.

VW Aero B

Damit kommt der Kombi leider 2 Jahre später als bisher angekündigt. Im Vergleich zu den bis dahin verfügbaren VW-Modellen verspricht der Autobauer von allem ein bisschen mehr: Platz, Reichweite, Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit.

Der Name verrät es: der Aero B soll eine Top-Aerodynamik haben und 700 Kilometer weit kommen, die weiteren Eckdaten bleiben aber noch unklar. Erwartet wird eine Kombilimousine mit mehr Platzangebot als beim Passat.  VW-Markenchef Brandstetter teasert das Auto wie folgt an: „Edel und geräumig wie ein Phaeton, dazu riesiges Kofferraumvolumen.”

So einen richtigen flach gebauten Elektro-Kombi finden wir tatsächlich sehr cool, Marktstart 2023 ist aber leider doch recht uncool.

Wie lange reicht das Geld für die BAFA-Förderung?

Der Umweltbonus ist immer wieder Thema in den Kommentaren unter unseren Videos. Dabei stehen folgende Fragen oft im Mittelpunkt:

  • Wie lange muss ich auf mein Geld warten? Was läuft alles schlief? Wie lange reicht das Geld?
  • Wie lange muss ich auf mein Geld warten?
  • Was läuft alles schlief?
  • Wie lange reicht das Geld überhaupt noch und kann ich jetzt überhaupt noch sorglos ein Auto bestellen?

Die Anträge für den Umweltbonus werden beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, kurz BAFA, bearbeitet. Die Behörde untersteht dem Wirtschaftsministerium. Den Umweltbonus gibt es seit 2016.

Für Elektroautos unterhalb von 40.000 Euro Netto-Basislistenpreis gibt es mindestens 3.000 Euro Netto-Rabatt vom Hersteller und 6.000 Euro vom Staat.
Für Autos mit einem Listenpreis von 40.000 bis 65.000 Euro gibt es 2.500 Euro vom Hersteller und 5.000 Euro vom Staat.

Wie lange muss ich auf mein Geld warten? Die Nachfrage zieht seit Sommer spürbar an und das führt zu Wachstumsschmerzen, nicht nur an den Ladesäulen sondern auch beim  BAFA. Immer mehr E-Autos werden zugelassen und damit landen immer mehr Anträge, die die Behörde bearbeiten muss, teilweise auch mehrfach. Allein im Oktober wurden mehr Anträge gestellt als im gesamten Jahr 2018.

Die Behörde ist telefonisch fast nicht erreichbar und Nachfragen per Email bleiben meist unbeantwortet. Insofern muss man klar von einer Überlastung der Strukturen ausgehen. Zuletzt lag die Wartezeit bei ca. 3 Monaten, aber das waren ja Anträge aus der Zeit, bevor der Boom so richtig losging.
Eine Wartezeit von 6 Monaten bis zur Auszahlung des Umweltbonus halten wir für aktuelle Anträge durchaus für denkbar.
Wenn ihr also ein E-Auto kauft, müsst ihr wissen, dass ihr den staatlichen Anteil für diesen Zeitraum puffern müsst.

Nicht jeder hat 6000 Euro auf dem Konto rumliegen, um diese Zeit zu überbrücken.
Für uns bei nextmove ist das aktuell ein 6-stelliger Betrag, der über Monate in der Kasse fehlt.

Was sagt das BAFA dazu? “Das BAFA hat bereits weitere Schritte unternommen, um die Bearbeitungszeit weiter zu verbessern. Beispielsweise wurden die Abläufe weiter optimiert und 40 Prozent mehr Personal für die Bearbeitung der Anträge eingesetzt. Weiterhin hat das BAFA zusammen mit dem Kraftfahrtbundesamt (KBA) eine elektronische Schnittstelle geschaffen mit der Daten, die dem KBA bereits vorliegen, automatisch abgerufen werden können. Diese ist zum 1. September 2020 in Kraft getretene digitale Zusammenarbeit bedeutet ein schlankeres Antragsverfahren und schnellere Bearbeitungszeiten. Zudem gibt es seit Februar 2020 ein einfacheres einstufiges Verfahren, das effizienter und bürgerfreundlicher gestaltet ist. Statt wie früher zweimal muss der Antragsteller nur noch einmal Kontakt mit dem BAFA aufnehmen.”

Einblendung: Was läuft alles schlief?

Dazu das BAFA: “Gründe für die Ablehnung eines Antrags auf Umweltbonus sind beispielsweise folgende:

  • Doppelanträge aufgrund zwischenzeitlich erhöhter Fördersätze (Hinweis von uns: Es gilt der erste Antrag und wenn die Voraussetzungen gegeben sind, wird automatisch nachträglich der höhere Satz gewährt).
  • Antragsteller entspricht nicht dem Fahrzeughalter (Der tatsächliche Halter des Fahrzeugs soll vom Umweltbonus profitieren, nicht unberechtigte Dritte)
  • fehlende Nachweise zu interner Kalkulation bei Leasinggeschäften.

Und weiter: "Das BAFA bietet auf seiner Internetseite eine Vielzahl an Informationen, wie Checklisten, Merkblätter und Schritt-für-Schritt Anleitungen, an. So können sich die Bürgerinnen und Bürger über die richtige und vollständige Antragstellung informieren. Generell gilt, dass das BAFA vollständige Unterlagen von den Antragstellern benötigt, um die Anträge zügig bearbeiten zu können. Dazu gehört beispielsweise auch die Bestätigung der wahrheitsgemäßen Angaben, die nach der Eingangsbestätigung eingereicht werden muss.”

Experten-Tipp von nextmove: Nehmt euch Zeit, und füllt den Antrag ordentlich aus! Wer dabei einen Fehler begeht, wartet mehr als sechs Monate auf sein Geld.

Wie lange reicht denn das Geld überhaupt noch?

Die Lieferzeiten der Autos sind teilweise sehr lang und der Antrag kann ja erst nach Zulassung gestellt werden. Im Gesetz steht dazu: “Sofern die nach dem Wirtschaftsplan des EKF zur Verfügung stehenden Mittel ausgeschöpft sind, können keine weiteren Fördergelder bewilligt werden.”

Aber wie soll ich denn wissen, ob ich noch was bekomme oder am Ende leer ausgehe? Genau das wollte ich von der BAFA-Pressestelle wissen, aber man wollte mir diese Frage zunächst nicht beantworten. Im Nachfassen habe ich dann ausweichende Antworten bekommen: “Bezüglich des Fördermittel-Volumens kann das BAFA leider keine pauschale Aussage zur Frage treffen, wie viele Fahrzeuge in Zukunft gefördert werden.” Es seien aber aktuell ausreichend Mittel vorhanden.

Also habe ich selbst mal nachgerechnet: Im Topf waren ursprünglich 2,09 Mrd Euro an Staatsmitteln. Im Juni gab es dann nochmal 2 Mrd Euro dazu. Im Ergebnis habe ich dann damit den Restbestand im Fördertopf zum 1. November ermittelt.
Dann hab ich geschaut, was in den vergangenen drei Monaten los war - ihr habt es mitbekommen, ein Rekord jagt den anderen. Wenn wir dann das Oktober-Niveau von 48.000 Neuzulassungen mit Stecker zu Grunde legen, dann würde das Geld noch ca. 13 Monate reichen. Der Topf wäre dann also im November 2021 leer und der Förderbetrag wäre per Gesetz genau 0€ pro Auto.

Wir gehen aber von weiter steigenden Neuzulassungen aus. Insofern wäre nach unserer Rechnung das Geld noch vor der Bundestagswahl im September alle.

So eine massive Unsicherheit ist natürlich Gift für den Markthochlauf von Elektroautos, gerade dann wenn die Lieferzeit lang ist oder der Kauf sowieso erst fürs nächste Jahr geplant ist. Gerade in Krisenzeiten ist aber die Politik bestrebt, verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen.

Immerhin: “Um den Hochlauf von Elektrofahrzeugen weiter zu unterstützen und den Unternehmen Planungs- und Investitionssicherheit zu geben, wird die Innovationsprämie bis Ende 2025 verlängert.” Innovationsprämie ist hier das Schlüsselwort für Verdopplung. Der erhöhte Umweltbonus mit maximal 6000€ vom Staat, war bisher auf den 31.12.2021 befristet - nun soll die Innovationsprämie für vier weitere Jahre weiterlaufen - solange die finanziellen Mittel ausreichen.

nextnews #130 Themenübersicht:

00:00 Intro

01:31 Ende der Batteriemiete bei Renault

03:22 VW stellt neuen Elektro-Kombi vor

04:36 Störfall Umweltbonus & wie lange reicht der Fördertopf?

11:39 Großer Autogipfel und was er für Käufer bedeutet?

16:45 BMW beendet Motorenproduktion

9:18 Neuer IONITY-Tarif bei KIA & Hyundai

21:03 Erlkönig-Schau

21:50 Neues von nextmove


VW Id.3 Software-Update, Model 3-Übergewicht und mehr nextnews der Woche

Hyundai Kona Facelift, Tesla-Übergewicht, großes ID.3-Update - nextnews #129

Die nextnews #129 bringen wieder die wichtigsten E-Auto-Nachrichten der Woche: Heute geht es u.a. um den Hyundai Kona Facelift, das Tesla-Übergewicht und das großes ID.3-Software-Update.

Was bringt der Facelift des Hyundai Kona?

Technisch ändert sich nicht viel. Es gibt weiterhin die bekannten beiden Akku-Varianten mit bis zu 484 Kilometer Reichweite nach WLTP. Die Ladezeit an Schnellladern verkürzt sich für den großen Akku um sieben Minuten auf dann 47 Minuten von 10 auf 80 Prozent. Änderungen gibt es dagegen bei den äußeren Werten.

Es kommt ein überarbeitetes Design, ein aufgewerteter Innenraum und erweiterte Sicherheits- und Komfortfunktionen.

Besonders auffällig ist die neue Front, die sich jetzt noch stärker vom Verbrenner-Kona abhebt, und nicht mehr auf einen angedeuteten Kühler setzt, sondern ein noch eigenständigeres Elektrodesign zeigt. Neu ist außerdem, dass der dreiphasige Onboard-Lader mit 11 Kilowatt Ladeleistung jetzt auch in Kombination mit der kleinen Batterie kommen soll.

Preise gibt es noch keine, Bestellstart soll in einigen Wochen sein. Um die Wartezeit zu verkürzen, macht es natürlich Sinn, sich schon einmal an das künftige Auto zu gewöhnen: Mit 20 Hyundai Kona in der Flotte, bietet nextmove ideale Voraussetzungen. 

Gewichtsprobleme beim Tesla Model 3

Lange wurde darüber spekuliert, nun gibt es erste Beweise: Das Hardware Upgrade beim Model 3 umfasst auch ein Batterie-Upgrade. Im Tesla-Fahrer-und-Freunde-Forum ist diese Woche ein Foto von einem Fahrzeugschein aufgetaucht: Die Batterie-Kapazität des Long Range Modells wird mit 82 statt bisher 79 Kilowattstunden angegeben, also eine Steigerung von 4 Prozent. Offenbar sind einige der neu produzierten Model 3 schon mit den neuen Panasonic-Zellen ausgestattet.

Laut Panasonic haben die Zellen nicht nur eine höhere Energiedichte, sondern können auch schneller geladen werden. Vermutlich werden aber nicht alle Fahrzeuge, die in den kommenden Wochen ausgeliefert werden bereits die neuen Akkus an Board haben.

Eine weitere spannende Information haben wir zu den aktuell in Deutschland zur Auslieferung anstehenden Tesla Model 3 Standard Range Plus aus China. Die Fahrzeuge befinden sich derzeit auf zwei Schiffen auf dem Weg nach Europa: Nämlich auf der “Toscana”. Die “Toscana” wird am 25.11. in Zeebrugge in Belgien erwartet und im Dezember soll die Auslieferung der Fahrzeuge in ganz Europa erfolgen. Das Besondere an diesen Fahrzeugen ist, dass sie kobaltfreie Lithium-Eisenphosphat-Akkus enthalten.

Diese sollen ja einige Vorteile bieten. Vor vollem bei den Herstellkosten, der Robustheit und dem Ladeverhalten. Nach uns vorliegenden Dokumente sind die Autos aber offenbar deutlich schwerer, als die aus amerikanischer Produktion. Das Leergewicht liegt mit 1861 kg fast 200 kg höher. Obwohl das zulässige Gesamtgewicht leicht erhöht wurde, liegt die Zuladung für die Varianten aus China gerade mal bei 278 Kilogramm zusätzlich zum Gewicht des Fahrers. Das sind also gerade mal noch 3 kräftige Erwachsene, aber der Kofferraum muss dann bitte leer bleiben.

Großes Software-Update beim VW ID.3

Diese Woche  gab es eine Neuerung in Form eines neuen Basismodells mit dem schlichten Namen “ID.3 Pro” ab 34.113 Euro. Das bedeutet: Weniger Power mit etwas mehr Komfort. Der Akku ist immer noch der mittlere mit 58 Kilowattstunden, aber der Antrieb ist etwas schwächer ausgelegt. Die Leistung beträgt 107 statt bisher 150 Kilowatt in der Basis. Im Sprint auf 100km/h bedeutet das 9,6 statt 7,3 Sekunden. Preislich ging es dafür nochmal knapp 1500 Euro nach unten und es gibt zugleich etwas mehr Basis-Ausstattung als zuvor.

Die finale Software für den ID.3 ist endlich fertig geworden und es ist ja gerade mal Mitte November - wer hätte das gedacht? Laut Nachricht an die Händler, gilt: “Die Software ME2 steht nun für den ID.3 zur Verfügung, so dass die noch zu ergänzenden Funktionen mit diesem Update ausgeglichen werden können.” “Ergänzende Funktionen” heißt also, dass es sich um das angekündigte große Update mit der vorerst finalen Seriensoftware handelt.

Die beiden fehlenden Funktionen sind die volle Funktionalität des Head-Up-Displays im Fernbereich und die Möglichkeit das eigene Smartphone mit dem Fahrzeug zu verbinden, also Apple Car Play und Android Auto. Mit solchen Updates ist aber so wie mit heiß ersehnten Impfstoffen: Nicht alle Bedürftigen können zeitgleich versorgt werden. Ein paar Tage dauert es auch noch.

Zuerst bedient werden aber nicht die Kunden die jetzt schon ID.3 fahren, sondern Fahrzeuge für Kunden, die zur Auslieferung mit finaler Software bestellt und versprochen wurden. Solche Autos werden ja bereits seit einigen Wochen produziert.  

VW ist auf Grund der Vielzahl der Fahrzeuge nicht in der Lage das Update ab Werk oder an den Logistikstandorten bei allen ID3 selbst aufzuspielen. Die Händler müssen also in die Bresche springen, und das Update aufspielen. Dazu heißt es: “Die betroffenen Fahrzeuge sind in den nächsten Tagen bereits zu Ihnen unterwegs. Um sicherzustellen, dass alle Fahrzeuge vor Auslieferung an Kunden geflasht sind und um entstehende Verzögerungen zu reduzieren, möchten wir sie unbedingt in den laufenden Prozess mit einbinden.”

Aber was ist nun mit den ID3 Beta Testern aus dem First Mover Club? Die müssen noch warten! Wir hatten ja letzte Woche berichtet, dass VW noch um die CO2-Ziele kämpft, es geht um das letzte Gramm, sonst drohen Strafzahlungen von mehreren Hundert MIllionen Euro. Die aktuell teilweise leidgeprüften Kunden aus dem First Mover Club, sollen dann im Januar angesprochen und mit dem Update versorgt werden.

Ob alle so viel Geduld aufbringen? VW stimmt die Händler bereits auf entsprechenden Anfragen ein: “Vollumfänglich wird uns diese Entzerrung nicht gelingen, dessen sind wir uns im Klaren. Es werden sich vereinzelt First Mover bei Ihnen melden, die durch unterschiedlichste Medien”... - zum Beispiel den Youtube Kanal von nextmove - … “vom zur Verfügung stehenden Flash erfahren haben. Wir möchten Sie bitten, diesen Kunden im Rahmen ihrer Möglichkeiten das Update möglichst zeitnah zur Verfügung zu stellen.”

https://youtu.be/uD44gHQn8nw

nextnews #129 Themenübersicht:

00:00 Intro

00:47 Förderfähige Wallboxen

01:16 Hyundai Kona Facelift

02:38 Tesla Model 3: mehr Akku und leichtes Übergewicht

04:44 Schräger Protestaufruf

08:26 Gigafactory 4 Update

10:40 ID3 News: Die Serien-Software ist fertig und günstigere Modelle verfügbar

18:57 BMW zeigt neues Elektro-SUV

20:02 Erlkönig-Schau mit einem kuriosen Ladevorgang

22:52 Neues von nextmove


nextnews 128 Peter Altmaiers BAFA-Falle

3000€ BAFA Falle, Zoe Rekord, Elon Musk in Grünheide - nextnews #128

E-Autos sind in Deutschland weiter auf Erfolgskurs! 23.158 reine Elektroautos wurden im Oktober neu zugelassen. Das sind rund 2.000 mehr als im Vormonat September und damit einen neues Allzeithoch in Deutschland. Elektroautos kommen nun auf einen Marktanteil von 8,4 Prozent im Gesamtmarkt, auch das ist ein neuer Bestwert. Das Wachstum im Vergleich zum Oktober 2019 beträgt satte 365 Prozent  Zum Vergleich: Benziner sind um 30 Prozent zurückgegangen und Diesel um 19 Prozent. Die neuen Antriebe retten derzeit den deutschen Automarkt, der insgesamt um 4 Prozent zurückging.

Gibt es eine 3.000-Euro-Falle durch die BAFA-Förderung?

Umso bedeutsamer angesichts dieser Zahlen ist unser wichtigstes Thema diese Woche in den nextnews #138: Es gibt eine BAFA-Falle für Käufer von Elektroautos. Es begann am Mittwoch mit einer Pressemeldung aus dem Wirtschaftsministerium, mit der Ankündigung einer geänderten Richtline zum Umweltbonus (Link zur Meldung). Am Donnerstag erfolgte dann die Publikation im Bundesanzeiger, gültig ab dem 16. November.

Doch, was ändert sich? 

Erstens - Und das ist auch der Grund für die Neufassung: Das mit der letzten Richtlinie eingeführte Doppelförderungsverbot wird zurückgenommen und neu geregelt. Davon betroffen waren vor allem Unternehmen, Kommunen und Vereine, die zuvor noch anderweitig öffentliche Förderungen beantragt hatten, z.B. aus dem Programm Saubere Luft oder Programmen einzelner Bundesländer. Denn, diese Zweit-Förderung musste meist VOR einer Bestellung beantragt werden und der Umweltbonus kann dagegen erst NACH Zulassung der Autos beantragt werden.

Dazwischen liegen je nach Fahrzeug also gerne mal 12 Monate - und einen rechtlichen “Ist-Zustand” konnte man sich zwischenzeitlich nicht sichern.  Wenn sich dann plötzlich Gesetze ändern und ein Pflegedienst mal eben 10 E-Autos bestellt hat, und sich wegen Wegfall der BAFA die Leasingrate verdreifacht, dann platzt der Deal. Der Pflegedienst kauft wieder Benziner und der Händler hat 10 Stromer auf Halde stehen.

Aber, jetzt kommt die Lösung. Wirtschaftsminister Altmaier sagte jetzt: “Deshalb können für ein elektrisch betriebenes Fahrzeug demnächst neben dem Umweltbonus mit Innovationsprämie auch weitere öffentliche Fördermittel beantragt werden.“ Voraussetzung ist, dass die Fördermittelgeber vorab entsprechende Vereinbarungen untereinander abschließen, die BAFA wird eine entsprechende Liste führen.

Die zweite Änderung ist aber die eigentliche 3.000-Euro-Falle: Für Leasingverträge die weniger als 2 Jahre Laufzeit haben, halbiert bzw. viertelt sich in wenigen Tagen der staatliche Förderbetrag von 6.000 Euro! Genauer zeigt das unsere Tabelle:

Leasingdauer Elektroauto Staatliche Förderung wenn Nettolistenpreis <40.000 € Staatliche Förderung wenn Nettolistenpreis >40.000 €
6 - 11 Monate 6.000 € 1.500 € 5.000 €  1.250 €
12 - 23 Monate 6.000 €  3.000 € 5.000 €  2.500 €
>23 Monate 6.000 € 5.000 €

Wer betroffen ist und vor allem vielleicht in diesen Tagen gerade ein Leasingfahrzeug mit kürzerer Leasingdauer ausgeliefert bekommt, sollte genau aufpassen und schnell handeln. Wenn die Auslieferung jetzt gerade ansteht, dann unbedingt noch vor dem 16. November die staatliche Prämie beantragen, also nach aktueller Rechtslage.

Wenn die Auslieferung nach dem 16. November geplant ist, solltet ihr dringend prüfen, ob sich eine Änderung des Leasingvertrages lohnt. Eine Verlängerung von z.B. 18 auf 24 Monate bringt Euch aktuell 3000€ mehr Förderung, das sind 500€ monatlich für die Verlängerung.

Oder andersherum: Wenn ihr in Eurem Leasingvertrag eine Sonderzahlung in Höhe des aktuellen Umweltbonus von 6000€ vereinbart habt und kürzer als 24 Monate least, müsst ihr 3000€ aus eigener Tasche zahlen. 

Wir gehen Stand heute davon aus, dass ab dem 16. November keine Anträge auf Basis heutiger Rechtslage mehr möglich sind. Bei uns in der Flotte sind 20 offene Bestellungen betroffen. Wir haben die Änderung der Verträge bereits angefragt.

Grundsätzlich ist gegen diese Kürzung natürlich nichts einzuwenden - man muss es halt nur wissen. Und ihr wisst es jetzt. 

Zulassungsfeuerwerk nimmt Fahrt auf

Schauen wir uns die Zulassungszahlen nach Modellen an - wir erleben ein wahres Feuerwerk an Rekord-Zulassungen:

  • Renault Zoe 5.010:Das ist historisch. Das hat noch nie ein E-Auto in Deutschland geschafft.
  • Volkswagen ID.3 mit 2.647, natürlich ein Bestwert, aber die First Edition sollte damit noch nicht ganz durch sein.
  • Hyundai Kona 1.932, Bestwert.
  • Smart Fortwo 1.842, Bestwert - und dazu noch 595 Smart Forfour 
  • BMW i3 1.179, Bestwert
  • Opel Corsa-e 998, Bestwert.
  • Peugeot e-208, 488 Bestwert
  • Mazda Mx30, 453 Bestwert
  • Mercedes EQC 421 Bestwert

Schauen wir auf die anderen Modelle aus dem VW Konzern:

  • eGolf: 1.300
  • eUp 990, Bestwert.
  • Porsche Taycan mit Bestwert 373
  • Audi e-tron mit Bestwert 1.202
  • Skoda Citigo 493
  • seat Mi 269, Bestwert
  • Und, bemerkenswert: 72 VW ID.4
  • Polestar 2 stagniert bei 174 Fahrzeugen.

Das zeigt: Die Hersteller öffnen Richtung Jahresende die Schleusen. Das von uns erwartete Zulassungs-Feuerwerk zum Jahresende zur Einhaltung der CO2 Ziele gewinnt an Fahrt.

Weitere nextnews im Überblick:

  • BMW setzt jetzt doch auf eine eigenständige E-Auto-Plattform: Allerdings erst ab 2025.CEO Zipse sagte dazu: "Wir richten unsere Fahrzeugarchitektur ab Mitte des Jahrzehnts neu aus. Die neue Cluster-Architektur ist auf elektrische Antriebe ausgerichtet. Unser neues Werk in Ungarn spielt hier eine Schlüsselrolle. Dort läuft ab Mitte dieses Jahrzehnts die neue BEV-zentrierte Architektur an. Ziel ist es, mit der neuen Architektur ein Gesamtoptimum zu schaffen.”
  • Elon Musk in Grünheide: Heute hat der Tesla-CEO in Grünheide Bewerbungsgespräche mit Ingenieuren geführt - wie lange der Tesla-Chef in Deutschland bleiben wird, ist nicht bekannt. Möglicherweise wegen Corona weniger als 48 Stunden.

https://youtu.be/OvFwka0K-lQ

nextnews #128 Themenübersicht:

00:00 Intro

00:48 Neuzulassungen im Oktober

03:23 IONITY zeigt Umsatzkurve

05:25 Bafa-Update mit mehr Förderung und Kostenfalle

10:35 Hoffnungsschimmer bei BMW

13:12 Torschlusspanik beim CO2-Pooling

16:33 Erlkönig-Schau mit neuen Lade-Rekorden

19:25 Neues vom E-Auto-Markt, Faktencheck und Kauftipps

24:12 Elon Musk rekrutiert Team

25:07 Neues von nextmove: VW ID.3 Ausfall


Bringt Hyundai das Wunderauto auf den Markt - nextnews #127

Bringt Hyundai das Wunderauto auf den Markt - nextnews #127

Bringt Hyundai das perfekte E-Auto, sozusagen das Wunderauto auf den Markt? Diese Frage steht diesmal im Zentrum der nextnews #127. Dürften sich unsere Kunden das perfekte Elektroauto wünschen, wäre die Liste der Wünsche lang:

  • Ausreichendes Platzangebot für Familien
  • 800-Volt-System für schnelles Laden von 20 auf 80 Prozent in 20 Minuten
  • Effizientes Fahrzeug mit Reichweite >500 Kilometer
  • Optional verfügbarer Allradantrieb
  • Umfangreiche Fahrassistenz
  • OTA Software-Updates
  • automatisches Bezahlsystem für Ladesäulen
  • Anhängerkupplung
  • Ein integriertes Solardach, das im Stand bei Sonne nicht nur den Innenraum kühlen, sondern auch echte Kilometer nachladen kann
  • Lokale Stromversorgung aus dem Akku heraus über eine normale Steckdose für Camping oder Inselbetrieb
  • Attraktiver Preis unterhalb der Modelle im Wettbewerb.

Ganz offenbar hat Hyundai, das mit dem Kona beispielsweise bereits ein sehr gutes Elektroauto gebaut hat, hier ganz genau in den Markt hineingehört - und viele der angesprochenen Punkte umsetzen. Offiziell bestätigt ist indes noch nicht viel, aber klar ist: Hyundai will den Massenmarkt nicht kampflos Renault, Tesla und VW überlassen.

Das neue Modell soll IONIQ 5 heißen (vormals Hyundai 45). IONIQ ist die neue Eigenmarke für mehrere kommende E-Fahrzeuge von Hyundai. Dafür wollen die Südkoreaner den nächsten Schritt mit einer eigenen Elektro-Plattform gehen.

Erwartet werden zwei Batteriegrößen von 58 und 72 Kilowattstunden netto und ein Verkaufsstart vielleicht schon in wenigen Wochen. Ich bin jetzt schon sehr gespannt, ob die genannten Features tatsächlich kommen und auf unseren ersten Test mit dem neuen Wunderauto.

Wenn ihr schon elektrisch fahrt, dann haltet die Augen auf am Schnelllader, ob ihr vielleicht einen der Prototypen erwischt und uns Bilder schicken könnt.

Wie läuft es mit dem ID.3?

Es gibt widersprüchliche Meldungen zu den Absatzzahlen von Volkswagens VW ID.3. VW-Chef Herbert Diess sagte zuletzt, man habe die Absatzziele bei den Elektrofahrzeugen bisher nicht in dem Maße erreicht, wie man sich das vorgenommen hatte. Gleichzeitig stellte Diess sogar die Erreichung der CO2-Flottenziele in Frage - es werde sehr knapp. Insgesamt sieht er VW aber auf dem richtigen Weg. "Spätestens ab 2026 ist das E-Auto das bessere Konzept - ökologisch wie ökonomisch", so Diess.

Ein Konzernsprecher hingegen berichtete gegenüber der dpa, es länge 38.000 Bestellungen vor, 14.000 Fahrzeuge seien ausgeliefert. Einen sehr holprigen Start legt VW auch mit seinen Wallboxen hin, den sogenannten ID Chargern der Tochter Elli. Der Focus berichtete über einen Rückruf für einige hundert Ladestationen. Die internetfähigen Varianten sollen OTA ein Update erhalten. Noch nicht installierte Wallboxen können getauscht werden.

Weitere nextnews im Überblick:

  • Polestar-Rückruf: Durch einen Datenbankfehler kam es bei Polestar zum Eindruck eines falschen, technischen Wertes in den Fahrzeugpapieren. Dieser muss nun schnellstens berichtigt werden. "Hierfür ist Ihre Unterstützung und Zuarbeit notwendig", teilte uns Polestar auf Nachfrage mit. "Wir benötigen zur Korrektur der Daten die Zulassungsbescheinigung Teil1  - den Fahrzeugschein und die Zulassungsbescheinigung Teil 2 - den Fahrzeugbrief.” Mehr dazu im Video.
  • Upgrade für Nissan Leaf: Eines der erfolgreichsten Elektroautos, der Nissan Leaf, erhält ein Upgrade im Modelljahr 2021: 10 Jahre nach dem Launch gibt es für alle Varianten ein tiefenverstellbares Lenkrad. Außerdem eine Haifischantenne ab Ausstattung N-Connecta. Und für die hohe Ausstattung Tekna: ein digitaler Innenspiegel mit Kamerafunktion. Wer den Leaf mag und aktuell noch schönes Winterauto sucht und auf die bahnbrechenden neuen Features verzichten kann, der wird bei uns sicher fündig.

https://youtu.be/JwhayzMuFoo

nextnews #127 Themenübersicht:

00:00 Intro

00:31 Nissan Leaf wird überarbeitet

03:27 Polestar Rückruf

06:17 VW ID.3 News

08:54 Tesla Service für freie Werkstätten

11:42 Modell-Rotation bei Tesla

14:15 Hyundai Ioniq 5

16:35 Erlkönige

17:25 Neues von nextmove

15:57 Neues von nextmove


Tesla: Rückgaberecht ade? nextnews #126

Tesla schafft 7-Tage-Rückgaberecht ab & zusätzliche Elektroauto-Förderung - nextnews #126

Es wurde schon länger gemunkelt, jetzt ist es offiziell: Nun ist es offiziell: Tesla wird den europäischen Markt mit Model 3 aus dem Werk in Shanghai beliefern. Den Anfang macht wahrscheinlich das Standard Range Plus, also die Version mit dem kleinen Akku. Was das für die zu erwartende Technologie und Qualität bedeutet, ist eines der Themen der #126 der nextnews in dieser Woche.

Tesla streicht 7-Tage-Rückgaberecht

Letzte Woche haben wir über das Hardware-Upgrade beim Model 3 berichtet, und die Frage aufgeworfen, wie Tesla damit umgehen wird, dass viele aktuelle Besteller noch die alte Hardware hingestellt bekommen. In den USA hat Tesla kurz nachdem das Hardware-Upgrade bekannt wurde, das 7-Tage-Rückgaberecht abgeschafft, das unschlüssige Käufer zum Kauf bewegen sollte.

Da seitens Tesla keine Begründung gegeben wurde, wird in Blogs und Foren über die Gründe spekuliert. So wird vermutet, dass damit eine mögliche Rückgabewelle der “alten” Model 3 verhindert werden soll und Käufer einfach das aufgefrischte Model 3 erneut bestellen. Auch die anhaltenden Qualitätsprobleme beim Model Y könnten zu einer zu hohen Rückgabequote geführt haben.

In Deutschland ist das Rückgaberecht aktuell noch gültig und sagt aus, dass binnen 7 Tagen das ausgelieferte Fahrzeug ohne Angaben von Gründen zurückgegeben werden kann. Voraussetzung ist ein Kilometerstand von weniger als 1.600 km, keine Beschädigungen und natürlich keine bereits beantragte BAFA-Förderung.

Unterdessen stellt Tesla aktuell neue Rechnungen für bereits bestellte Model 3 aus. Einige unserer Zuschauer wurden diese Woche informiert, dass sie das Facelift Model 3 zum alten Preis bekommen werden. Manche bereits im November.

Andere berichten, dass sie eine um 2.000 Euro reduzierte Rechnung ausgestellt bekommen haben und demnach das Model 3 mit alter Hardware erhalten.

Model 3 aus Shanghai: Reichweite, Akku und Co.

Die Lieferzeiten für das Model 3 Standard Range Plus sind letzte Woche von November 2020 auf Februar 2021 gesprungen. Seit Anfang Oktober setzt Tesla auf Lithium-Eisenphosphat-Akkus von CATL. Dadurch ist die Norm-Reichweite um rund fünf Prozent gestiegen, während der Preis für das Model 3 in China um acht Prozent sank. Ob dieser Kostenvorteil auch in Europa weitergegeben wird, ist eine spannende Frage.

Die Zellen sollen insgesamt robuster sein – vor allem weniger kälteanfällig als kalifornische Zellen. Und: sehr hilfreich für die Diskussionen bei der nächsten Familienfeier: diese Zellen sind kobaltfrei.

Der Wechsel von „Made in US“ zu „Made in China“ wirft die Frage nach der Fertigungs-Qualität auf. Amerikanische Tesla sind bisher dafür bekannt, dass es eine gewisse Spreizung in der Auslieferungsqualität gibt. Weiße Tesla der letzten Wochen werden beispielsweise als Cloudy White bezeichnet, weil der Lack an den Türen nicht homogen ist.

CEO Elon Musk hat die Qualität der Arbeit des Teams der Gigafactory Shanghai immer wieder gelobt. Das legt die Vermutung nahe, dass auch Elon einen Qualitätsunterschied der beiden Fabriken sieht. Das sieht man auch deutlich in Kundenbefragungen.

Mit 250 Problemen pro 100 Neufahrzeugen schneidet Tesla in den USA am schlechtesten von allen Marken ab (Quelle: JD Power). Eine vergleichbare Umfrage zur Neuwagenqualität in China, sieht Tesla mit großem Abstand an der Spitze. Chinesische Kunden haben offenbar so gut wie nichts auszusetzen an ihrem Model 3.

Zusätzliche Elektroauto-Förderung - Kumulationsverbot

Laut electrive und Handelsblatt wird das Wirtschaftsministerium in Kürze das sogenannte Kumulationsverbot bei der Förderung von Elektroautos abschaffen. Was heißt das: Im Zuge der Verdopplung des staatlichen Umweltbonus für Elektroautos wurde die Kombination des Umweltbonus mit anderen Förderungen der Bundesländer oder Kommunen ausgeschlossen.

Dafür gab es viel Kritik aus den Ländern: „Es kann kaum im Interesse des Bundes sein, dass regionale oder lokale Förderungen von E-Autos eingestellt werden, sobald diese nicht mehr mit der Bundesprämie kombiniert werden können.” sagte zum Beispiel die  Wirtschaftsministerin des Landes Baden-Württemberg.

Aber auch aus dem eigenen Haus gab es Kritik: Das Umweltressort des Bundeswirtschaftsministeriums meldete Gesprächsbedarf an: Dort waren nämlich die bestehenden eigenen Förderprogramme mit einem Mal wertlos. Schnell war klar: Das Kumulationsverbot hatte es auf mysteriösen Wegen in die Richtlinie des Konjunkturpakets geschafft. Weder Wirtschafts- noch Umweltministerium wussten von dieser Passage. Es herrschte schnell Einigkeit, dass dies so nicht gewollt sei.

Die Richtlinie soll „in Kürze“ beschlossen werden. Es dauert aber vermutlich noch etwas. Für alle, deren Elektroauto Zulassung unmittelbar vor der Tür steht, wird es wohl leider zu knapp. Denn eine rückwirkende Förderung ist vermutlich nicht vorgesehen.

Wenn dein Auto aber erst in ein paar Wochen zugelassen werden soll, dann informiere dich jetzt ob es in deinem Bundesland oder deiner Stadt einen zusätzlichen Fördertopf gibt. Das entsprechende Wirtschaftsministerium des Landes oder das Wirtschaftsdezernat der Stadt ist die geeignete Anlaufstelle.

Weitere nextnews im Überblick:

  • Softwareupdate für den VW ID.3: Im First Mover Club bei Facebook hat  hat VW verkündet, das ein erster kleiner Software-Patch zur Verbesserung häufig gemeldeter Probleme zur Verfügung steht. Der Patch soll folgende Probleme beheben: Airbaglampe an, Probleme mit der Rückfahrkamera, schwarzer Bildschirm, Verlust der Auto-Hold-Funktion, Funktion des Sonnenschutzes)
    Wer diese Bugs bereits jetzt abstellen möchte, der kann einen Termin beim Volkswagen Partner vereinbaren
  • Die Formel E ist das elektrische Pendant zur Formel 1. Doch in den kommenden Monaten starten gleich mehrere, weitere Rennserien mit elektrischen Fahrzeugen: So beispielsweise die Offroad-Rennserie “Extreme E” mit 9 Teams. Sie wird von Alejandro Agag gegründet und geführt. Er hat bereits die Formel-E initiiert. Im Jahr 2022 soll die neue internationale Rennserie “SuperCharge” ihr Debüt haben: 16 Crossover-Fahrzeuge aus 8 Teams treten im KO-Verfahren a la Rallycross gegeneinander an.

https://youtu.be/agifR9w-h2Q

nextnews #126 Themenübersicht:

00:00 Intro

00:31 Zusätzliche Förderung für E-Autos

02:06 Erstes ID.3 Software Patch

03:46 Neue E-Rennsport-Serien

06:15 Tesla streicht Rückgaberecht

08:20 Model 3 Made in China

10:53 Gigafactory 4 Update

13:12 Erlkönig-Schau mit BMW i4

15:57 Neues von nextmove