Flottenverbrauch 2020: Schicksalsjahr für die Automobilindustrie?

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nextmove-Geschäftsführer Stefan Moeller analysiert die Situation mit Flottenverbrauch 2020

Mit Beginn des Jahres 2020 haben sich die Spielregeln auf dem Automarkt verändert. Die neuen Grenzwerte für CO2-Emissionen und den Flottenverbrauch führen zu erheblichen Angebotsveränderungen, wie die Analyse von nextmove-Geschäftsführer Stefan Moeller zeigt. Das hat nicht nur Auswirkungen für die Autohersteller selbst, sondern auch für viele Händler. Und, natürlich, für die Verbraucher, die sich nach einem neuen oder gebrauchten Fahrzeug umsehen. 

Der sogenannte Flottenverbrauch bezeichnet den durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch einer Fahrzeugflotte – bzw. deren CO2-Emission. Autos oder andere Fahrzeuge mit niedrigem oder ohne CO2-Ausstoß können innerhalb einer Flotte Fahrzeuge mit höherem Verbrauch ausgleichen. Hersteller wie Volkswagen, die derzeit von Verbrennungsmotoren auf Elektroantriebe umsteigen, werden versuchen, die Grenzwerte für den Flottenverbrauch bzw. die CO2-Emissionen innerhalb des Konzerns einzuhalten. 

Andere Hersteller setzen neben dem Umbau des Angebots auf sogenanntes Pooling der Fahrzeugflotten: Das bedeutet, dass sich der Flottenverbrauch dann auf eine Gruppe zusammengeschlossener Hersteller oder Marken bezieht. Was Volkswagen also innerhalb des eigenen Konzerns umsetzen kann, machen andere Hersteller im Zusammenspiel mit beispielsweise Tesla als reinem Anbieter von Elektroautos.

Wie wird der Flottenverbrauch berechnet?

Um die durchschnittlichen CO2-Emissionen einer Flotte zu berechnen, wird die Summe der zertifizierten Einzelfahrzeug-CO2-Emissionswerte durch die Anzahl der verkauften Neufahrzeuge im jeweiligen Jahr geteilt. Daraus errechnet sich der CO2-Flottendurchschnitt für den Hersteller, bzw. den Hersteller-Pool. Der errechnete Wert muss unterhalb des spezifischen Zielwertes liegen, damit keine Strafzahlungen fällig werden.

Seit dem Jahr 2015 gelten für den CO2-Flottenverbrauch die Pool-spezifischen Zielwerte. In deren Berechnung fließt der jeweilige europäische Flottenzielwert (seit 2020: 95 Gramm CO2/Kilometer), das durchschnittliche Gewicht der neu zugelassenen Fahrzeuge eines Herstellers, das durchschnittliche Gewicht der in den Jahren 2014 bis 2016 in der EU zugelassenen Neuwagen (1.372 Kilogramm) und ein spezifischer Gewichtsfaktor ein. Auf dieser Basis lässt sich errechnen, wie viel die Neuwagenflotte jedes Herstellers emittieren darf.

Für 2020 beträgt der Grenzwert 95 Gramm CO2/Kilometer – das ist äquivalent zu einem NEFZ-Verbrauch von ca. 4,0 Litern Benzin oder ca. 3,5 Litern Diesel/100 Kilometer. Der 2020er Grenzwert ist ein starker Sprung zum Jahr zuvor von 27 Prozent: 2019 galten noch 130 Gramm CO2/Kilometer. Auch deshalb gibt es in diesem Einführungsjahr eine Sonderregelung (Phase-In): Im Jahr 2020 muss der Zielwert nur von 95 Prozent der Fahrzeuge der Hersteller- oder Pooling-Flotte erreicht werden. Das heißt die emissionsstärksten Fahrzeuge werden in diesem Jahr herausgerechnet.

Wie groß der Sprung auf 95 Gramm CO2 pro Kilometer ist, zeigt sich, wenn man sich den durchschnittlichen Flottenverbrauch verschiedener Hersteller des Jahres 2018 ansieht:

Co2-Flottenverbräuche der Top 20 Hersteller 2018, Quelle: Jato

Branchenprimus Toyota schafft es dank Hybrid-Technologie auf 99,9 Gramm CO2 pro Kilometer. Renault hat mit vergleichsweise leicht motorisierten Fahrezugen einen Verbrauch von 109,1 Gramm. Europas größter Autohersteller Volkswagen kommt auf 119,8 Gramm. Ford liegt mit einem relativ hohen Benziner-Anteil in der Flotte steht bei 123,7 Gramm. Der Fokus auf stark motorisierte Limousinen und SUVs spiegelt sich im CO2-Flottenabdruck der deutschen Premium-Hersteller wider. BMW kommt auf 128,9 und Mercedes auf 139,6 Gramm.

Mittelfristig werden die CO2-Grenzwerte noch deutlicher gesenkt. Im Dezember 2018 entschied das Europäische Parlament, den zulässigen Flottenverbrauch für PKW bis 2030 um weitere 37,5 Prozent zu reduzieren. Für leichte Nutzfahrzeuge wurden 31 Prozent vereinbart. Als Zwischenziel gilt: bis 2025 sollen die Emissionen um zunächst 15 Prozent reduziert werden.

Welche Strafzahlungen drohen bei Nichteinhaltung?

Falls ein Hersteller den durchschnittlichen Flottenverbrauchs-Wert nicht erreicht, werden ab 2020 Strafzahlungen fällig. Konkret bedeutet das: Für jedes Gramm CO2 über seinem Zielwert und jedes verkaufte Fahrzeug muss der Hersteller 95 Euro Strafe zahlen. Eine Ausnahme gilt für kleinere Hersteller, die weniger als 300.000 Fahrzeuge im Jahr verkaufen.

Um den Strafzahlungen zu entgehen, haben bereits mehrere Hersteller ein Pooling beantragt: Der VW Konzern über alle seine Marken, Mazda und Toyota haben es ebenfalls beantragt und Tesla erhofft sich über die Partnerschaft mit Fiat-Chrysler Erlöse von bis zu zwei Milliarden US-Dollar. Mit dem wachsenden Druck durch sukzessive sinkende Grenzwerte dürften sich immer neue Partnerschaften bilden. Auch das Elektroauto-Startup Sono Motors erhofft sich davon Einnahmen zur Finanzierung der Serienproduktion des Sion ab 2022.

Was genau bedeutet Supercredits beim Flottenverbrauch?

Mit der Supercredits-Regelung sollen Fahrzeuge, die besonders effizient sind, gefördert werden. Sie werden dann mehrfach in die CO2-Bilanz des Herstellers eingerechnet. Doppelt gezählt werden solche Fahrzeuge, die wenig als 50 Gramm CO2 pro Kilometer emittieren – also etwa für Plug-In-Hybride und Elektroautos oder Benzin-Fahrzeuge mit 2,15 Liter Benzinverbrauch pro 100 Kilometer bzw. 1,9 Liter Diesel. Im Jahr 2021 werden die Supercredits von 2 auf 1,66 reduziert, im Jahr 2022 auf 1,33.

Beginnt 2020 das große Händler-Sterben?

Die neuen Spielregeln im Automarkt 2020 haben direkten Einfluss auf Autos mit Verbrennungsmotor, beeinflussen aber auch unmittelbar den Absatz von Elektroautos. Als Folge der Regelungen gehen wir davon aus, dass 2020 das Autohändler-Sterben beginnen wird. Denn: Der Kampf um geringere CO2-Emissionen hat begonnen – schon heute unterbieten sich Händler gegenseitig und verkaufen bestellte Neufahrzeuge mit kalkuliertem Verlust.

Kalkulation: Was bedeuten die Flottenverbräuche ganz konkret?

Mehrere Beispiele zeigen, wie sich die Durchschnitts-Flottenverbräuche auf notwendige Verkäufe, Rabattangebote und die Händler der jeweiligen Marken auswirken. 

Beispiel 1: Golf Life 1,5 Liter TSI., 96 kW (130 PS), 6-Gang, kombiniert: 4,7 l Super/100 km, CO₂: 108 g/km, 1.315 kg Gewicht, ab 27.510 €)

Der um das Fahrzeuggewicht bereinigte CO2-Sollwert beträgt 96 Gramm. Die mögliche Strafe liegt bei 1.400 Euro pro Fahrzeug. Acht VW ID.3 könnten den Verkauf von 100 VW Golf Life 1,5 Liter TSI kompensieren. 

Beispiel 2: Golf Life 2,0 Liter TDI SCR, 85 kW (115 PS), 6-Gang, kombiniert 3,5 l Diesel,/100 km, CO₂: 91 g/km, 1.380 kg Gewicht, ab 29.155 €)

Bei diesem Diesel-Fahrzeug beträgt der CO2-Sollwert 95,1 Gramm. Das heißt, es handelt sich um eines der ganz wenigen Fahrzeuge aus dem Volkswagen-Konzern, die die Flottenverbrauchs-Grenzwerte momentan erfüllen – zumindest auf dem Prüfstand nach dem alten Prüfzyklus. 

Beispiel 3: up! 1,0 Liter, 44 kW (60 PS), 5-Gang, Kraftstoffverbrauch kombiniert: 4,4 l Super/100 km, CO₂: 100 g/km, 980 kg Gewicht, 12.960 €)

Der um das Gewicht bereinigte CO2-Sollwert liegt bei 82 Gramm. Pro Auto drohen also 1.700 Euro Strafe. Es braucht 10 VW ID.3, um diese Strafe abzuwenden. Das bedeutet: Nicht einmal Kleinstwagen dürfen noch “ungestraft” verkauft werden. 

Gewichtsbonus hat absurden Nebeneffekt

Das führt zu einem absurden Nebeneffekt: Der Gewichtsbonus für die schweren Autos führt zu einem Aussterben der Kleinstwagen, weil diese Leichtgewichte deutlich unter die 95 Gramm CO2 müssen. Mit sehr günstigen Fahrzeugen ist das nicht zu schaffen. Die ersten “Opfer” sind wohl der Ford Ka, der Opel Adam, der Opel Carl, der Fiat 500 – allen voran die smart-Verbrenner.

Vereinfacht gilt: Die aus Gründen des Klimaschutzes erlassenen Regeln, machen Kleinstwagen unrentabel. Und das, obwohl kleine und leichte Autos meist weniger Treibstoff als größere, schwerere Modelle verbrauchen. Aus Sicht des Endkunden paradox. Aus Sicht der Elektromobiliät steckt  darin eine große Chance. Es wird ein Segment frei, für das kleine Elektroautos sehr gut geeignet sind: Kleine Bauweise, für Kurz- und Mittelstrecke gut geeignet, kleine Akkus – günstiger Preis. Bei Volkswagen sieht man das mit elektrischen Modellen des up!, Mii oder citigo. 

Beispiel 4: VW Touareg V6 TSI 4 Motion, 350 PS (250 kW), 8-Gang-Tiptronic, 2.005 kg Gewicht, 205 g Co2 kombiniert, ab 81.280 €)

Der um das Gewicht bereinigte CO2-Sollwert für den Touareg liegt bei 120 Gramm. Pro Auto winken stolze 8.300 Euro Strafe. Es braucht 72 VW ID.3, um 100 dieser Touareg verkaufen zu können. Damit hätte Volkswagen 11.500 Euro aus dem Budget an Strafzahlungen, um einen ID.3 zu subventionieren. Im vergangenen Jahr hat Volkswagen allein in Deutschland 12.615 Touareg zugelassen – um das zu kompensieren, bräuchte der Hersteller fast die komplette Anzahl an aktuellen Reservierungen für den ID.3 aus Deutschland. Das bedeutet für 2020 noch nicht so viel, weil es noch die Streichquote von 5 Prozent gibt.

Ab 2021: Umstellung von NEFZ auf WLTP

Im Jahr 2021 ändert sich die Situation dann erneut stark: denn dann wird vom herstellerfreundlichen NEFZ-Fahrzyklus (Neuer Europäischer Fahrzyklus) auf den realistischeren WLTP-Zyklus (Worldwide Harmonized Light Duty Test Procedure) umgestellt. Die CO2-Emissionen der Fahrzeuge werden sich durch den Wechsel um circa 20 Prozent erhöhen. Der eigentliche Grenzwert von 95 Gramm CO2/Kilometer bleibt aber erhalten, wobei die EU sich vorbehält, minimal nachzusteuern. Daneben wird auch die 5-Prozent-Streichquote entfallen und somit werden alle neu verkauften Autos einbezogen. 

Wie reagieren  die Hersteller? 

Herbst Diess (CEO Volkswagen) und Carlos Tavares (CEO PSA) haben angekündigt, Strafzahlungen unbedingt vermeiden zu wollen (Link zur VW-Präsentation). Unsere Vermutung ist: Die Hersteller werden eine Punktlandung anstreben. Strafzahlungen sind schlecht für die Bilanz und das Image. Sollten die Hersteller die Ziele locker erreichen, könnten strengere Zielwerte für die kommenden Jahre die Folge sein. 

Im Folgenden mehrere strategische Optionen, wie wir sie ausführlich in unserem Video beschreiben:

Möchlichkeit 1: Aufgeben! Infinity, die japanische Premiummarke von Nissan, zieht sich Anfang 2020 aus der EU zurück, um den Flottenverbrauch der Kernmarke nicht zu belasten.  

Möglichkeit 2: Taktische Spiele! Ende 2019 wurden vermehrt Tageszulassungen für durstige Verbrenner registriert – 40 bis 70 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Zum Jahresende 2019 soll es auch einen Großverkauf von Neuwagen eines deutschen Herstellers an eine große Autovermietung gegeben haben. 

Möglichkeit 3: Schützenhilfe aus der Politik. Durch Verkündung höherer Kaufprämien hat man ab November 2019 den Markt für Elektroautos ordentlich ausgebremst und wollte erst pünktlich Anfang 2020 mit neuen Prämien starten.

Möglichkeit 4: Wieder mehr Diesel verkaufen. Bei Ford wurden 17 Benziner-Varianten aus den Bestell-Listen gestrichen und man konzentriert sich stärker auf den Dieselmotor. 

Möglichkeit 5: Mehr SUVs verkaufen. Was komisch klingt, weil es klimaschädlich ist, will Volkswagen tatsächlich machen: Da die SUVs aus wirtschaftlicher Sicht für Hersteller wie Volkswagen unverzichtbar sind, werden sie genutzt, um Elektroautos quer zu finanzieren. Allerdings: Mit E-SUVs kann aufgrund des Gewichtsfaktors mehr CO2 für die Flotte kompensiert werden als mit einem Elektro-Kleinwagen.  

Möglichkeit 6: Mehr Hybrid oder Plug-In-Hybride verkaufen. Hybride werden insbesondere als Firmenwagen angeboten – alle Hersteller werden auf diese Strategie setzen. Auto-Papst Ferdinand Dudenhöffer ist im SPIEGEL trotzdem der Meinung, dass Plug-In-Hybride in fünf Jahren out sein werden. 

Möglichkeit 7: Jetzt auch mal E-Autos verkaufen! Schätzungsweise die Hälfte aller verfügbaren E-Autos kommen 2020 neu auf den Markt bzw. erst so richtig zur Auslieferung.

Dazu zählen:

  • Mini Cooper SE
  • Honda-e
  • Mercedes EQC
  • Porsche Taycan
  • Opel Corsa-e
  • Peugeot e-208 & e-2008
  • VW ID.3
  • Skoda Citygo e IV
  • Seat Mii electric
  • VW e-up!
  • Smart EQ Facelift
  • Mazda MX-30
  • Citroen etens crossback
  • Volvo XC40 recharge & Polestar 2
  • Ford Mustang Mach-E
  • Audi e-tron 50 quattro und etron Sportback
  • Hyundai IONIQ Facelift
  • Hyundai KONA Facelift
  • Renault ZOE Facelift
  • KIA e-Niro Facelift

Für viele Hersteller und Händler sind E-Autos absolutes Neuland, von Produktion über Verkauf und Beratung bis hin zum Service. Einige Marken haben inzwischen gelernt, wie man E-Auto-Kunden berät. Für Marken wie Renault und Nissan gehören E-Autos zum Standardprogramm. Andere müssen jetzt ganz schnell lernen, die üblichen Beratungsfehler der Vergangenheit nicht mehr zu machen. Marken wie Mazda, Honda, Mini, Skoda, Seat springen ins kalte Wasser.

Möglichkeit 8: Vorbeugen und schon mal E-Autos auf Halde produzieren. So macht es VW mit dem ID.3. Die Produktion läuft bereits, aber man möchte erst im Sommer ausliefern und man nimmt noch nicht mal verbindliche Bestellungen für das Modell an. 

Möglichkeit 9: Nach unten treten! Einige Hersteller haben die Flottenziele bereits vorab auf die Händler übertragen – der Handel ist somit in der Pflicht. Jedes Autohaus muss seine 95 Gramm CO2/Kilometer erfüllen. Das heißt im Klartext: Wer es nicht schafft E-Autos unters Volk zu bringen, kann schon 2020 seinen Laden zusperren.

Das macht kreativ: Schon heute gibt es Händler, die E-Autos unterhalb des Einkaufspreises an Kunden weitergeben. Kalkulierte Verluste fürs E-Auto also nicht nur bei Herstellern, sondern auch auf Händler-Ebene. Das ist eine absolut neue und bisher unvorstellbare Dimension. 

Wie geht die E-Auto-Entwicklung nun weiter?

2019 lag das Wachstum bei 75 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 2019 wurden ca. 63.000 E-Autos zugelassen, das entspricht einem Marktanteil von 1,8 Prozent an den gesamten Neuzulassungen. Plug-In-Hybride kamen auf 1,3 Prozent. Im Dezember lagen beide Segmente bereits bei jeweils circa 2 Prozent. Um die CO2-Ziele zu erfüllen, muss sich das Wachstum weiter beschleunigen. Wollen die Hersteller Strafzahlungen vermeiden, muss jedes zehnte neu zugelassene Auto 2020 einen Stecker haben. Weil die Kaufprämie aber womöglich erst verspätet kommen wird, sind dann Wachstumsraten von 200 bis 300 Prozent auf Monatsbasis denkbar. 

Was heißt das für die, die 2020 ein E-Auto kaufen möchten?

  1. Abonnieren Sie den nextmove-Youtube-Kanal. Dort werden die Entwicklungen und Verwerfungen auf dem Markt intensiv beobachtet. Jeden Freitag berichten wir 18 Uhr in den nextnews zu allen wichtigen Neuigkeiten der Woche – und wir glauben es wird extrem spannende Wochen geben.
  2. Wer demnächst ein gebrauchtes E-Auto verkaufen möchte, sollte dies möglichst schnell tun. Die Preise für gebrauchte Elektroautos werden unter Druck kommen – dies bietet natürlich auch Chancen für Gebrauchtwagen-Käufer. Es öffnen sich Preissegmente für neue Zielgruppen.
  3. Wer kurz vorm Kauf steht, sollte aktuell noch die Bafa Neuregelung abwarten oder den Händler fragen, ob schon die neue höhere Prämie ausgewiesen werden kann.
  4. Wer 2020 ein neues E-Auto kaufen möchte, für den sieht es aktuell nach fallenden Preisen aus. Aber das Timing für den optimalen Einstieg ist entscheidend. Bei den avisierten Lieferzeiten wird große Unsicherheit herrschen.Mehrfache Verschiebungen werden, wie auch schon in 2019, die Regel sein. Wer dennoch zügig sein altes Auto verkaufen möchte, dem machen wir gern ein flexibles Mietangebot, bis sein eigener Neuwagen ausgeliefert wird.
  5. In unsicheren Zeiten sollte man flexibel bleiben. Wer im Umbruchsjahr 2020 risikoarm auf die neuen Modelle umsteigen möchte, dem machen wir folgendes Angebot: abonnieren statt besitzen. Mit unserem E-Auto-Abo können Autofahrer das Jahr 2020 entspannt beobachten und trotzdem elektrisch fahren. Das Ganze gibts mit Wechselmöglichkeit zwischen den Modellen alle drei Monate und einem Sonderkündigungsrecht zum Auslieferungstermin bei Kauf eines eigenen E-Autos.