nextmove Christian Breyer Elektromobilität 100% 2050

E-Auto-Vorurteile im Faktencheck mit Prof. Christian Breyer

Christian Breyer ist Professor für Solarwirtschaft an der Technischen Universität Lappeenranta (LUT) in Finnland. Sein Fachgebiet ist die technologische und wirtschaftliche Transformation von Energiesystemen hin zu 100% erneuerbarer Energien in den Bereichen Strom, Wärme, Verkehr und Meerwasserentsalzung bis 2050. Dadurch wird gezeigt, dass die Wende hin zu Erneuerbaren Energien mit dem heutigen, konventionellen fossil-nuklearen System wirtschaftlich konkurrenzfähig ist. Sein Wissenschaftsteam veröffentlichte die meisten Studien zu 100% erneuerbare Energieszenarien im Auftrag mehrerer Länder.

https://youtu.be/Nj517hxXVvY

Christian hat uns in Leipzig besucht und wir haben die Gelegenheit für ein Experteninterview zur Elektromobilität und zur Energiewende genutzt. In diesem ersten Teil des Interviews konzentrieren wir uns auf einen Faktencheck zu den gängigsten Vorurteilen zu Elektroautos:

Wie lange halten die Akkus?#

Wie lange halten die Akkus?

Bricht das Stromnetz zusammen, wenn alle Autos elektrisch fahren würden?

Welchen Zubau an erneuerbare Energien ist in Deutschland notwendig?

Wo sollen die ganzen E-Autos laden?

Kabelgebundenes vs. induktives Laden

Smart Charging und Kosteneffizienz

Zusammenspiel aus Wind und Solarstrom

Kobalt und Lithium-Verfügbarkeit für Akkus

Rolle des Recyclings

Alternative Rohstoffe für Akkus

Wasserstoff als Alternative zu batterieelektrischen Fahrzeugen?

Synthetische Kraftstoffe aus Strom, Luft & Wasser

Wie sind die deutschen Hersteller bei E-Autos aufgestellt?

Warum Autohersteller im Strukturwandel bessere Chancen als Nokia haben?

Was fährt Christian Breyer privat?

Wie viel Solarfläche braucht man für den eigenen Mobilitätsbedarf?


nextmove eRUDA Weilheim Luftbild Elektroautos Stecker www.nextmove.de

eRUDA 2018 - Tankst du noch oder lädst du schon?

Bereits zum 6. Mal fand vom 05. bis 07. Oktober 2018 die größte eMOBILitäts Veranstaltung Deutschlands "Elektrisch rund um den Ammersee (eRUDA)" statt.

nextmove eRUDA Weilheim BMW i3 Ziel www.nextmove.denextmove eRUDA Weilheim Tesla Model S www.nextmove.denextmove eRUDA Weilheim Hyundai Ioniq www.nextmove.denextmove eRUDA Weilheim SonoMotors Sion www.nextmove.de

Die diesjährige Ausgabe erreichte mit ca. 270 Fahrzeugen einen neuen Teilnehmerrekord. Neu in diesem Jahr war sowohl das Freitagsprogramm, bei dem früh anreisende Teilnehmer zwischen einer "Kulturtour" zur Wieskirche und zum Schloss Neuschwanstein oder der "Energietour" in die Energiegemeinde Wildpoldsried wählen konnten. Ich entschied mich Aufgrund meines Interesses für die Bürgerenergie für die Ausfahrt nach Wildpoldsried. Hier empfing uns nach einem Mittagessen der Bürgermeister der Gemeinde im Veranstaltungssaal und vermittelte einige interessante Informationen zur Energieerzeugung vor Ort: So verfügt die kleine Gemeinde über ca. 270 PV Anlagen und mehrere Bürgerwindräder. Die Gemeinde erzeugt ca. 270% des eigenen Energiebedarfs, sodass man von einer Energieplusgemeinde sprechen kann. Für die Wärmeversorgung sorgt ein Nahwärmenetz, dass mittels Biogas und BHKW sowie über eine Heizzentrale mit Pelletheizung versorgt wird. Die finanziellen Mittel, die die Gemeinde durch die lokale Wertschöpfung generieren kann, fließen dabei wieder an die Bürger zurück, z.B. in Form von Zuschüssen zu Thermografieaufnahmen oder auch Zuschüssen beim Neubau eines Niedrigenergiehauses.
Bei einem Rundgang in der Gemeinde sahen wir viele Photovoltaikanlagen, das BHKW, Elektroautoladestationen und zwei Speicherbatterien in Schiffscontainern. (2x150kWh Kapazität).
Auch erfuhren wir, dass zu Forschungszwecken regelmäßig einige Straßenzüge autark mit lokal erzeugter Energie betrieben werden und dabei viele Daten zum Energieverbrauchsverhalten in Zusammenwirkung mit Erneuerbarer Energie gesammelt werden können. Auch hat die für PV Batteriespeicher bekannte Firma "Sonnen" hier ihren Firmensitz.

nextmove eRUDA Ausfahrt Wildpoldsried Energiedorf www.nextmove.denextmove eRUDA Ausfahrt Wildpoldsried Energiedorf BMW i3 www.nextmove.denextmove eRUDA Ausfahrt Wildpoldsried Energiedorf Photovoltaik www.nextmove.denextmove eRUDA Wildpoldsried Energiedorf Speicher Batterie Smart Energy Village www.nextmove.de

Am Freitag Abend erwarteten die Teilnehmer im Fahrerlager "Stadthalle Weilheim" zwei interessante Vorträge, die vor vollem Saal von Otto Schönbach und Laurin Hahn gestaltet worden.
Otto, bekannt vom Bundestwizytreffen, begeisterte das Publikum mit seinem Reisevortrag "Mit dem Twizy zum Nordkap", der viele Anekdoten zu dieser elektromobilen Wahnsinnstour enthielt. Laurin Hahn, Gründer von SonoMotors, sprach zur Nachhaltigkeitsstrategie seines Unternehmens, die z.B. eine No-Flight Policy enthält.

nextmove eRUDA Otto Schönbach Twizy Nordkap Tour Reisebericht www.nextmove.denextmove eRUDA Vortrag Laurin Hahn SonoMotors Sion Nachhaltigkeitsstrategie www.nextmove.de

Am Samstagmorgen gab es eine zweite Neuerung der diesjährigen eRUDA, die traditionelle Challenge wurde in Form einer Fahrt von Weilheim nach Sölden auf den Rettenbachferner (2800m Höhe) auf 360km erweitert. Da die Teilnehmer Engpässe an den DC Ladestationen erwarteten, starteten die ersten Frühaufsteher bereits 4 Uhr auf die Challenge.
Das Hauptfeld verteilte sich wahlweise auf eine Ausfahrt zum ADAC Testzentrum Landsberg am Lech, Bürgerwindpark Fuchstal oder dem Malura Museum Unterdiessen.

nextmove eRUDA Challenge Glympse www.nextmove.denextmove eRUDA Landsberg Nissan Leaf www.nextmove.denextmove eRUDA Landsberg Lech www.nextmove.denextmove eRUDA Landsberg Hyundai Kona Hyundai Ioniq www.nextmove.de

Nach den Ausfahrten traf sich das Hauptfeld in Landsberg auf dem Hauptplatz, wo Teilnehmer und Händler alles zum Thema Elektromobilität den Besucher präsentierten.
Der Samstag endete mit der eRUDA Night, die im gemütlichen Ambiente des Gasthofs in Pähl stattfand.

nextmove eRUDA Weilheim Luftbild Elektroautos Stecker www.nextmove.de
Luftbild "Stecker" Quelle: eRUDA

Der Sonntag morgen mit einem Luftbild in Weilheim, zu dem sich alle Fahrzeuge zu einem Stecker aufstellten. Beim anschließenden Fly-In in Bad Tölz präsentierten sich Elektro- Ultraleicht und Drachenflieger den eRUDA Teilnehmern und Besuchern. Elektrische Luftfahrt zum anfassen!

nextmove eRUDA Bad Tölz Elektroflugzeug Drachenflieger www.nextmove.denextmove eRUDA Bad Tölz Elektroflugzeug Ultraleicht C52 Elektromotor www.nextmove.denextmove eRUDA Bad Tölz Elektroflugzeug Ultraleicht C52 www.nextmove.denextmove eRUDA Bad Tölz Elektroflugzeug Drachenflieger www.nextmove.de

Die diesjährige eRUDA fand ihren Abschluss mit der Fahrzeugpräsentation auf der Gauting eMobil, wo dann auch die Siegerehrung der Teilnehmer stattfand.

nextmove eRUDA Gauting eMobil Siegerehrung www.nextmove.denextmove eRUDA Gauting eMobil Teilnehmer Gruppenfoto www.nextmove.de
Quelle: eRUDA


IONICA - Nextmove Nissan Leaf und weitere Elektroautos auf dem Großglockner bei der Emobilisten Ausfahrt www.nextmove.de

Elektromobilitätsmesse IONICA Zell am See / Kaprun (Österreich)

Thomas Walther besuchte mit einem Nissan Leaf von nextmove die IONICA in Zell am See, Europas größte Elektromobilitäts-Messe, die vom 22. bis 24. Juni 2018 stattfand.

Highlight der Veranstaltung war die 24 Stundenfahrt Endurance, bei der 4 Teams mit jeweils 4 Fahrzeugen (Hyundai Ioniq, VW eGolf, BMW i3 und Renault Zoe) möglichst viele Runden um den See und die abschließende Fahrt auf den Großglockner absolvieren mussten. Es handelte sich um einen 13,5 km langen Rundkurs, der den Regeln entsprechend mit einer  Mindest-Durchschnittsgeschwindigkeit von 33 km/h und maximal Durchschnittsgeschwindigkeit mit 47,5 km/h gefahren werden musste. Während der Endurance war kein Laden der Fahrzeuge erlaubt. Den Sieg holte das Team des ElektroMobilitätsClubs (EMC) mit Sitz in Altenberg bei Linz. Thomas konnte im Team Bundesverband Nachhaltige Mobilität den zweiten Platz erreichen.  Bemerkenswert: Auf dem Rundkurs um den See konnte Thomas seine effizienteste Runde mit dem BMW i3 mit 7,3 kWh/100km zurücklegen.

IONICA - 24h Endurance Startaufstellung, Hyundai IONIQ blau www.nextmove.deIONICA GPS Tracking 24h Endurance auf Großbildschirm www.nextmove.deIONICA BMW i3 bei der 24h Endurance www.nextmove.deIONICA - BMW i3 Minimalverbrauch bei der 24h Endurance: 7,3kWh/100km Rekord www.nextmove.de

Der Auffahrt auf den Großglockner bis zur Edelweißspitze (ca. 2.500m Höhe) schlossen sich zahlreiche Elektromobilisten an, sodass ca. 50 Fahrzeuge gemeinsam auf die Hochalpenstraße fuhren, die übrigens ganzjährig vergünstige Auffahrt-Gebühren für Elektroautos anbietet.

IONICA- Elektromobilisten sammeln sich an der Großglockner Hochalpenstraße www.nextmove.de IONICA . Thomas Walther mit dem nextmove Nissan Leaf www.nextmove.deIONICA - Blick ins Tal von der Fuscherltörl www.nextmove.de

Der Veranstaltungsbereich in Zell am See gliederte sich in den Konferenzbereich im Ferry Porsche Kongresszentrum mit Fachvorträgen, die Expo Land im Zentrum von Zell am See, die Expo Water am Grandhotel am Seeufer in Zell sowie den Bereich Air am Flugplatz von Zell am See. Im Segment „Land“, also dem Bereich der Elektroautos gab es die Österreichpremieren des Hyundai Kona und Nexo, sowie Präsentationen weiterer Autohersteller wie BMW und VW. Eine Ausstellung von Ladeinfrastruktur mit Schnelladestationen und mobilen Ladeadaptern sowie Photovoltaik und Energietechnik bereicherte die Ausstellung.

IONICA - BMW i3 und i8 www.nextmove.deHyundai Kona Premiere ÖsterreichBMW i3 und Ioniq für ProbefahrtenIONICA - Hyundai Ioniq am Schnelllader www.nextmove.de

Als ältestes Fahrzeug konnte ein Detroit Electric von 1920 bewundert und auch als Fahrgast eine Runde um den See unternommen werden. Für Besucher standen aktuelle Modelle verschiedener Hersteller für Probefahrten zahlreich bereit. Der ÖAMTC präsentierte den Jaguar I-Pace auf einer simulierten Offroad Strecke.

 IONICA - Jaguar I-Pace ÖAMTC Parkour www.nextmove.de

Im Bereich Wasser wurden diverse Wassersportgeräte wie elektrische Yachten und Boote, aber auch bis zu 50 km/h schnelle Elektro-Surfbretter vorgestellt.  Ein neuer (noch inoffizieller) Geschwindigkeitsrekord für Elektroboote konnte mit dem Carbon-Boot SAY 29 E mit 89 km/h aufgestellt werden. (Ausgestattet mit Kreisel Akkutechnik)
Beim Akkuboat Race traten verschiedene Teams mit selbstgebauten Elektrobooten an, die mittels Akkuschrauber angetrieben wurden.

IONICA - Carbon-Boot SAY 29 E Kreisel www.nextmove.deIONICA - Carbon-Boot SAY 29 E Kreisel Akku www.nextmove.de

IONICA - Elektro Surfbrett www.nextmove.de

Die Veranstaltung wurde im Laufe des Wochenendes von ca. 15.000 Besuchern aufgesucht, eine positive elektromobile Stimmung war in der ganzen Stadt wahrzunehmen. So konnte Thomas bei seiner Übernachtung in der Bio Pension Hubertus als erster Ladegast eine Typ2 Wallbox nutzen, die erst zwei Tage zuvor von den Betreibern installiert wurde.

IONICA Neue Typ2 Ladestation der Pension Hubertus Zell am See www.nextmove.de

Die Ionica soll im nächsten Jahr für die Dauer einer kompletten Woche wiederholt werden und der Region positive elektromobile Impulse geben. Thomas war von der Stimmung vor Ort begeistert und würde sich über Veranstaltungen im Format der Ionica in Deutschland sehr freuen.


Tesla SolarRoof

TESLA Solar Roof #drivingonsunshine

Thoralf hat von seiner Familie ein besonders schönes Geburtstagsgeschenk bekommen – ein Wochenende mit einem Tesla Model S von nextmove.

Tesla fahren ist an natürlich an sich schon ein tolles Erlebnis. Ein ganz besonderes Gefühl ist es allerdings, wenn man mit selbst gezapftem Sonnenlicht fährt. Auf einer Halle betreibt Thoralf eine 100 kWp-Solaranlage mit Ost-West-Ausrichtung. Die Anlage produziert im Jahr ca. 85.000 kWh sauberen Solarstrom – das passt perfekt zum Tesla Model S 85D mit 85.000 Wh Batterie.

Der Strom aus der Anlage reicht aus, um pro Jahr ca. 420.000 km zu fahren – also für 10 bis 20 Tesla.

 

nextmove tesla model s meets solar

 

nextmove tesla ausflug tesla SolarRoof Fassadenintegration


Strominator- Fakenews Strommix Elektroauto-Lüge

Fake News zu E-Autos

Gerade wird wieder vermehrt gegen E-Autos und die Stromherkunft polemisiert.

Seit dem Jahr 2011 fahren Elektroautos sauberer als Verbrenner (Quelle: Umweltbundesamt). Damals betrug der Anteil der Erneuerbaren Energien ca. 23%. Im laufenden Jahr 2017 beträgt der Anteil der Erneuerbaren Energien 37,9% und die Umweltbilanz ist mehr als eindeutig. Im Oktober waren es dank überdurchschnittlich starker Winde 44%.

Auf unserer Facebook Seite hat sich an Hand der folgendem Schaubild eine lebhafte Diskussion entwickelt.

 

https://www.facebook.com/strominator/photos/a.324875684569670.1073741829.318395538551018/629074494149786/?type=3&theater