E-Auto Prämie: Nextmove-Tipps zum Auto-Kauf

E-Auto Prämie: nextmove-Tipps und Verfügbarkeits-Ampel

Die neue E-Auto Prämie der Bundesregierung ist abgesegnet und kommt. Da unsere nextnews vom 12. Juni mit rund 100.000 Aufrufen sehr viel Aufmerksamkeit bekommen haben, berichten wir in diesem Beitrag und einem ausführlichen Video speziell über das Thema Elektroauto-Kauf in Zeiten hoher Förderungen, aber unklarer Angebotslage. Das Thema Autokauf ist für nextmove als einem der größten Elektroauto-Flottenbetreiber in Europa extrem wichtig. nextmove-Geschäftsführer Stefan Moeller verbringt sehr viel Zeit mit Marktbeobachtung, spricht tagtäglich mit Marktteilnehmern und hält nach Chancen Ausschau, um die Elektroauto-Flotte von nextmove zu erweitern.

Eine Erkenntnis aus dieser ständigen Analyse: In den vergangenen Tagen ist Bewegung in den Markt gekommen. So konnten wir über Händlergespräche innerhalb weniger Stunden interessante Angebote unter Dach und Fach bringen. In diesem Beitrag und dem entsprechendem Video auf dem Youtube-Kanal von nextmove geht es darum, das Wissen zu teilen - und Euch als Elektromobilisten oder künftige E-Auto-Fahrer zur bestmöglichen Kaufentscheidung zu begleiten.

Unter dem letzten nextnews-Video wurden viele Fragen gestellt. Wir sagen Dir, was Du jetzt beachten musst.

  • Wie viel werden die Autos jetzt billiger?
  • Ab wann gilt die neue Prämie?
  • Welche Stichtage gilt es einzuhalten?
  • Was kosten die einzelnen Modelle?
  • Bei welchen Autos muss man jetzt besonders schnell sein?
  • Welche Autos bekommt man kurzfristig?
  • Welche Autos bekommt man dieses Jahr vielleicht überhaupt nicht mehr und muss dann wieder die höhere MwSt zahlen?
  • Wer macht 2020 in Deutschland das Rennen:  Tesla oder VW?
  • Und - Welche fiesen Fallen ihr unbedingt kennen und vermeiden solltet!

Wie viel werden die Autos jetzt billiger?

Für alle Käufer von Autos sinkt die Mehrwertsteuer. Und zwar für Rechnungsdatum (im Normalfall gleich dem Lieferdatum) von Juli bis Dezember um drei Prozent. Drei Prozent klingt nicht viel und ist rechnerisch sogar noch weniger. Konkret lautet die Formel: aktueller Kaufpreis durch 1,19 mal 1,16 gleich neuer Endpreis ab Juli. Das sind ca 2,5 Prozent weniger als vorher.

Ein Auto für 40.000 Euro wird damit 1.008 Euro billiger. Außerdem wird die bisherige E-Auto Prämie verdoppelt: Autos mit einem Nettolistenpreis für die Basisvariante bis 40.000 Euro erhalten dann 6.000 Euro Bonus. Beispiel für die Prämie: Das Tesla Model 3 Standard Range+ kostet derzeit 47.560 inkl. Mehrwertsteuer vor Abzug des Herstelleranteils am Umweltbonus. Der Nettolistenpreis beträgt  39.966,39 Euro und somit bekommt man 6.000 Euro Prämie vom Staat. Auch das Long Range und das Performance Model bekommen 6.000 €, weil dies sozusagen zur optionale Zusatzpakete des bei der BAFA gelisteten Standard Range + sind. Im Konfigurator sieht man das sehr schön.

Beispiel 2: Der Audi e-tron 50 hat einen Nettolistenpreis von 58.057 Euro, damit liegt er über den 40.000 Euro und bekommt nur 5.000 Euro E-Auto Prämie. Der Audi etron 55 mit der großen Batterie ist übrigens ein eigenständiges Fahrzeug mit eigenem Nettolistenpreis von knapp 69.000 Euro. Damit liegt der über den 65.000 Euro Fördergrenze und bekommt keine Kaufprämie.

Bisher galt, dass Hersteller und Staat jeweils die Hälfte beisteuern. Jetzt verdoppelt der Staat den Anteil. Der Herstelleranteil muss sich preislich dafür nicht bewegen, das heißt auch für alte Bestellungen aus 2019 mit 3.000 Euro netto Rabatt von Hersteller und Händler in Summe bekommt ihr 6.000 Euro vom Staat, bzw. 5.000 Euro für die teureren Modelle.

https://youtu.be/lUTCac_1MkM

Wenn du den Kauf eines Elektroautos erwägst, dann abonniere den nextmove YouTube Kanal. In kommenden Videos - vor allem Freitags in den nextnews - werden wir auf die Dos and Donts beim Autokauf eingehen. Als Abonnent bekommst du einen Informationsvorsprung und kannst bares Geld sparen. Diese Woche erreichten uns zahlreiche Emails von dankbaren E-Auto-Käufern, die durch unsere Tipps in den Genuss der höheren Kaufprämie kommen. Wir hatten bereits vor Wochen beim Neuwagenkauf zur Vorsicht geraten. Also, am Besten unseren Youtube-Kanal abonnieren und Benachrichtigungs-Glocke aktivieren. Die besten Tipps gibt es nur hier bei nextmove.

Ab wann gilt die neue Prämie?

Stichtag soll der 4. Juni sein, also rückwirkend für alle Autos die ab diesem Tag zugelassen wurden oder werden. Auch das ist zwar noch nicht beschlossen, aber es gibt ein klares und starkes Signal aus dem Wirtschaftsministerium. Nur die EU muss noch zustimmen aber da erwarten Experten keine Probleme. Bei der letzten Runde gab es noch wochenlang Unsicherheit und jetzt wurde diese Frage mal eben nach einem Tag per Twitter klargestellt.

Was kosten nun die einzelnen Autos?

Die Formel zur Berechnung des neuen Endkundenpreises mit neuer 16 Prozent-Mehrwertsteuer lautet: Aktueller Listenpreis dividiert durch alte Mehrwertsteuer 1,19 , mal neue Mehrwertsteuer 1,16. Dann minus 3480 Euro, das ist der Mindestrabatt des Herstellers für die Preisgünstigen Autos unter 40.000 Euro Netto-Preis für die Basisversion. Rabatt also 3.000 Euro netto + 16 Prozent Mehrwertsteuer ab Juli macht diese 3480 Euro.

Das Auto muss natürlich mit diesem Netto-Basispreis auf der Bafa-Liste aufgeführt sein, Dann geht oft noch weiterer Rabatt vom Händler ab. Überführungskosten kommen dazu. Dann habt ihr den Kaufpreis.

Und dann gibt’s einige Wochen später nochmal 6.000 Euro Zuschuss vom Staat. Für den Fußgänger-Schutz-Sound, kurz AVAS, nochmal zusätzlich 100 Euro. Bei den teureren Autos zwischen 40.000 und 65.000 Euro sind die Sätze etwas niedriger, nämlich 2.500 Euro netto vom Hersteller und 5.000 Euro vom Staat. Als Faustformel könnt ihr Euch für alle Elektroautos merken: rund 10.000 Euro unter altem Listenpreis. So lautete übrigens auch unsere Prognose in den nextnews 101 vor 8 Wochen.

Ein paar Beispiele für Preise mit der E-Auto Prämie

  • Polestar 2 ab 48.440,33 Euro
  • Tesla Model 3 ab 36.881 Euro
  • Hyundai Kona mit der großen Batterie, knapp 500 Kilometer WLTP-Reichweite, 31.215 Euro
  • VW ID.3 1ST Edition Ausstattungslinie 1, maximal 29.704 Euro für die Variante mit 420 Kilometer WLTP. Preise soll es für den ID.3 spätestens am 17. Juni geben.  Vielleicht gibt es ja sogar noch eine positive Überraschung.
  • Renault Zoe ca. 11.768 Euro zzgl. Batteriemiete
  • VW eUp ca. 11.841 Euro

Bei den klassischen Marken hat natürlich oft auch der Händler noch Spielraum für zusätzliche Rabatte. Alle Preise zzgl. Überführung, bei Tesla heißt sie Bearbeitungsgebühr in Höhe von 980 Euro. Noch dazu kommt 10 Jahre Steuerbefreiung.

Wer günstig aufladen kann - etwa zu Hause für 30 Cent oder 10 Cent vom eigenen Dach fährt für 1,50 Euro bis 5 Euro pro 100 Kilometer. Hinzu kommen deutlich geringere Wartungskosten als bei Verbrennern.

Gilt das auch für Gebrauchte?

Theoretisch sind Gebrauchtwagen sogar Bafa-förderfähig, wir bekommen immer wieder Fragen dazu. Aber wir haben noch kein solches Angebot gesehen, da fast alle Autos im Zuge der Erstzulassung gefördert werden und dann nicht nochmal als Gebrauchtwagen förderfähig sind. Die Ausnahme werden Zulassungen für herstellereigene Flotten sein, die dann nächstes Jahr vielleicht auf dem Markt landen. Aber: Die neue Prämie drückt natürlich auf den Gebrauchtmarkt und die Mehrwertsteuer-Senkung sollte natürlich auch hier beim Kunden ankommen.

Wir haben heute nextmove-Gebrauchtwagenangebote auf die neuen Preise mit 16 Prozent Mehrwertsteuer umgestellt, das ganze dann verfügbar ab 01.07.

Verfügbarkeits-Ampel: Welche Autos welcher Hersteller sind zu bekommen?

Da haben wir genau in den Markt reingehört und für unsere internen Zwecke eine Modell-Ampel erstellt:

 

E-Auto Prämie Verfügbarkeits-Ampel von nextmove

E-Auto Prämie Verfügbarkeits-Ampel von nextmove

Dies ist eine grobe Indikation und hier und da gibt es sicher auch sofort verfügbare Autos, die hier auf Rot stehen. Aber für den Gesamtmarkt sind wir uns ziemlich sicher, dass die Verfügbarkeiten stimmen. Die Modellpalette ist nicht vollständig und nach Relevanz selektiert. Es zeigt sich: Aktuell stehen noch einige spannende Autos auf Grün. Aber das kann sich auch schnell wieder ändern.

Die nextmove-Einschätzung lautet: Die E-Auto-Kaufprämie ist eine Sprinter-Prämie. Es gilt das Windhundprinzip. Bald könnten viele Ampeln für 2020 auf Rot umschalten. Wer den besten Deal mit reduzierter Mehrwertsteuer will, der sollte jetzt handeln. Wir nehmen die Ampel in unsere nextnews auf und liefern euch regelmäßig ein Update.

Wer macht 2020 in Deutschland das Rennen:  Tesla oder VW?

Unsere 3 Favoriten sind: der VW eGolf, der ID.3 und das Tesla Model 3. Außenseiterchancen noch für Renault ZOE. Wir glauben, das Rennen wird im Bereich 10-15.000 Neuzulassungen pro Fahrzeug entschieden. In unseren letzten nextnews haben wir gefragt, welches Auto die nextmove-Community kaufen würde: 60 Prozent haben für das Model 3 gestimmt, 40 Prozent für den ID.3. Falls das so kommt, würde Tesla das Rennen machen. Aber VW hat viele Flottenkunden und attraktive Leasingangebote  – Tesla nicht. Es wird also ein spannendes Rennen.

nextmove wird beim VW ID.3 in der First Edition am 17. Juni nur vorsichtig einsteigen. Für uns ist eine Probefahrt mit dem Auto wichtig, um das Potential für den Markt und für unsere Flotte seriös beurteilen zu können.

Die nextmove-Prognose zum gegenwärtigen Zeitpunkt: Tesla Model 3 vor VW ID.3 vor e-Golf, vor Renault Zoe alle vier über 10.000 Zulassungen. Also Tesla ganz vorn, aber VW in Summe der Modelle ID.3. e-Golf und e-up wahrscheinlich mehr als doppelt so viele Fahrzeuge wie Tesla.

Welche Fallen gibt es? Die Dienstwagen-Falle.

Wenn ihr als Angestellter oder Unternehmer ein Firmenfahrzeug anteilig privat nutzt, dann muss dieser geldwerte Vorteil als Einkommen versteuert werden. Ohne Abrechnung über ein Fahrtenbuch erfolgt dies bei Verbrennern pauschal über monatlich 1 Prozent des Brutto-Listenpreises, also die tatsächlich bestellte Konfiguration inkl. MwSt und ohne Rabatte als Berechnungsgrundlage.

Für E-Autos unter 40.000 Euro lag dieser Satz bereits bei 0,25 statt 1 Prozent, also nur einem Viertel. Die Grenze soll nun auf 60.000 Euro brutto steigen. Beschlossen ist es noch nicht, d.h. wir können hier noch keinen Stichtag nennen. Sobald es hier eine belastbare Aussage gibt, erfahrt ihr es. Maßgeblich ist zum einen das Datum der Anschaffung, egal ob neu oder gebraucht. Und zum anderen, ganz wichtig, der Listenpreis inkl. MwSt in der komplett bestellten Ausstattung und ohne jegliche Rabatte, also der sogenannte Bruttolistenpreis. Rabatte spiele da keine Rolle.

Wo liegt die Falle? Beispiel Polestar: Der kostet aktuell ab 54.925 Euro inkl. Mehrwertsteuer laut Konfigurator. Man könnte meinen: Über 5.000 Euro Luft für Extras bis zur 60.000 Euro-Schwelle. Aber so ist es nicht, denn im Konfigurator ist der Rabatt für die Bafa bereits abgezogen. Das Auto kostet also Liste aktuell 2975 Euro mehr. Das heißt: ihr habt nur noch für ca. 2.000 Euro noch Klicks im Konfigurator, um im Limit zu bleiben.

Genauso beim Tesla Model 3 Allrad: 53790 Euro klingt nach viel Luft für Optionen. Aber auch hier findet ihr im Kleingedruckten, das der herstellerseitige Umweltbonus schon abgezogen wurde und das sind aktuell 3.570 Euro. Das heißt, ihr habt noch 2640 Euro für Optionen, mit Farbe und anderen Rädern wird’s da schon eng. Das Schöne bei Tesla: Das „volle Potenzial für Autonomes Fahren“ für 6300 Euro kann auch später noch quasi im Zubehörhandel als Software-Update kaufen. Auch das Model Y von Tesla passt bei den aktuell bekannten Preisen noch ins 60.000-Euro-Fenster.

Ganz wichtig: Das ist keine Steuerberatung. Wenn Euch die 0,25-Prozent-Regel interessiert, dann fragt Euren Steuerberater.

Falle 2: Die Hersteller fassen heimlich beim Preis nach.

Denn der Listenpreis ist das eine. Aber die etablierten Hersteller haben eine ganze Reihe Möglichkeiten, um mit Preis und Marge je nach Verkaufszahlen, Absatzzielen, Marktlage und Förderumfeld nachzujustieren. Der Listenpreis bleibt dafür meist unverändert. Die Stellschrauben sind Rabatte über Händler, sog. Verkaufsförderung, weiter über Leasingfaktoren oder Finanzierungszinsen der Herstellerbank. Allen voran war hier zuletzt Seat. Wir haben einige Zuschriften von erbosten Kunden bekommen. Im Zuge der letzten Bafa-Runde hatte sich Seat und teilweise auch Skoda für die Kleinwagen über die Leasingrate die 1000 Euro höhere Prämie quasi einverleibt.

Zur Wahrheit gehört aber auch: Die Autos wurden offenbar zu billig im Markt platziert und das Jahr 2020 war schnell ausverkauft. Das wird vermutlich nun auch mit anderen Modellen passieren. Mein Tipp: Jetzt schnell sein, wenn die Rate stimmt, bevor die Hersteller erneut nachjustieren. Auch wenn das Auto erst 2021 kommt.

Sonderfall Tesla - Warum Tesla die Preise nicht erhöhen kann?

Schauen wir was passiert, wenn Tesla 500 Euro die Basis anhebt. Damit würden zunächst alle Model 3 komplett ihre Förderfähigkeit verlieren. Tesla müsste zunächst den höheren Preis auf der Bafa-Liste platzieren. Aber auch mit neuer Listung hieße das: 500 Euro teurer, damit fallen alle Model 3 aus der höchsten Förderung. Tesla müsste dann auch 500 Euro weniger Rabatt geben. Und dann nur noch 5.000 statt 6.000 Euro weniger vom Staat. Ganz grob würden also alle Model 3 Varianten damit 2.000 Euro teurer. Wir glauben nicht, dass Tesla diesen Schritt geht, zumindest nicht für das Basis-Modell.

Falle Nummer 3: Händler locken mit unrealistischer Lieferzeit

Das hören wir leider öfter. Es unterschreibt sich für den Kunden manchmal einfacher, wenn man 4 Monate statt 9 Monaten Lieferzeit hört. Manchmal stehen die kurzen Lieferzeiten sogar im Bestellsystem der Hersteller, aber der Händler weiß eigentlich von anderen Kunden-Bestellungen, dass der Termin unrealistisch ist.

Die nextmove-Empfehlung: Ehrlichkeit einfordern. Natürlich hat der Händler kaum Einfluss auf den Termin.

Warum ist der Termin aktuell so wichtig: Die niedrigere MwSt gibt’s ja nur bis 31.12.2020. Wenn der Händler Euch zusagt, dass er dieses Jahr noch liefern kann, dann nagelt ihn drauf fest. Entweder kostenlose Stornierung oder Ausgleich des Mehrpreises für die ab Januar wieder höhere MwSt. Zumindest ein anteiliger Bonus sollte drin sein. Wir haben schon von Händlern gehört, dass sie solche Angebote von sich aus vorbereiten.

Sonderfall Leasing

Da sind zwei Dinge wichtig. Zum einen gilt die MwSt-Senkung nur für die Monatsraten Juli bis Dezember. Zum anderen muss beim Bafa-Antrag die Bestellung mit eingereicht werden, diese ist bei Barkauf oder Finanzierung nicht bafa-relevant ist.

Solltest Du Dir jetzt ein E-Auto kaufen?

Als wir vor 5 Jahren angefangen haben hieß es: E-Autos haben zu wenig Reichweite. Dann gab es mehr Reichweite und es hieß: E-Autos sind zu teuer. Jetzt bekomme ich fast 500 Kilometer für 30.000 Euro und es heißt: Ja aber wo sollen die denn alle Laden?

Natürlich ist öffentliches Laden noch nicht dort, wo es einfach und überall verfügbar ist. Und für viele Haushalte in Mehrfamilienhäuser ist der Umstieg derzeit noch keine echte Option. Hier kann das Lade n beim Arbeitgeber der gesicherte Ladepunkt im Alltag sein. Wenn ihr so einen Stecker schon mal gesehen habt, dann könnt ihr ziemlich gewiss sein… wo der passt, da kann auch ein E-Auto aufgeladen werden. Strom gibt es überall. Gegenargumente und Ausreden wird es auch weiter geben.

Aber aus unserer Sicht ist jetzt der passende Zeitpunkt sich mit E-Autos zu beschäftigen: Wer also einen eigenen Stellplatz mit Stromanschluss hat, für den ist der Umstieg heute eine reale Option. Für die habe ich eine klare Botschaft: So attraktiv wie heute war der Umstieg noch nie. Wer sich noch nicht auf eine Auto festlegen möchte, dem bieten wir bieten wir mit flexiblen Auto-Abos den risikolosen Einstieg.

In diesem Sinne: Krise als Chance nutzen und jetzt den Umstieg angehen! Es wird sich lohnen.


nextmove Audi etron Tesla Model X Hyundai Kona Verbrauchstest

Autobahn-Test: Audi e-tron gegen den Rest der E-Auto-Welt

Die Elektroauto-Vermietung nextmove hat bei einem Autobahntest die Effizienz und die Reichweite des Audi e-tron im Vergleich zu den Elektroautos Model X, Model S und Model 3 von Tesla sowie dem Hyundai Kona untersucht. Im Mittelpunkt stand dabei das Duell von Audi e-tron mit dem Tesla Model X. Ein früherer Test von nextmove hatte ergeben, dass der Audi e-tron dem Tesla Model  X in Sachen Effizienz deutlich (23 Prozent mehr Verbrauch) unterlegen ist. Bei einem Test der „auto motor und sport“ hingegen lag der Unterschied auf der Autobahn bei lediglich sechs Prozent.

Author: Stefan Moeller, Geschäftsführer nextmove

Beim Autobahn-Test unter dem Motto „Audi gegen den Rest der Welt“ wurde wieder darauf geachtet, den Faktor Mensch sowie den Faktor Test-Bedingungen weitgehend auszuschalten. Bei idealem, leicht sonnigem Wetter und 8  Grad Außentemperatur wurde die nextmove-Hausstrecke rund um Leipzig für den zweigeteilten Test genutzt. Gefahren wurde mit möglichst konstanter Geschwindigkeit an einem Sonntagvormittag. Zunächst fuhren alle acht Testfahrzeuge bei Tempo 130 mit einer verkehrsbedingten Durchschnittsgeschwindigkeit von 115 km/h. Auf dem Rückweg waren es dann 150 km/h, soweit es der Verkehr zuließ, bei einer Geschwindigkeit im Schnitt von 130 km/h.

nextmove Verbrauchstest - Übersicht zur Testfahrt

Konkret nahmen folgende Elektrofahrzeuge am großen Autobahntest teil: Zwei Audi e-tron (21 Zoll Sommerreifen), zwei Tesla Model X 100D (19 Zoll Winterreifen und 20 Zoll Sommerreifen), zwei Hyundai Kona (64 kWh, 17 Zoll Winterreifen und 17 Zoll Sommerreifen) sowie jeweils ein Tesla Model S 100D (19 Zoll Winterreifen) und ein Tesla Model 3 (Dual Drive/Longrange, 19 Zoll Sommerreifen). Der Reifendruck wurde bei allen Fahrzeugen auf den vom Hersteller empfohlenen Wert bei maximaler Zuladung eingestellt. Alle acht Fahrer sind erfahrene Elektroauto-Lenker und wissen, wie man das jeweilige Fahrzeug effizient steuert. Das ist der Erfahrung nach vor allem beim Audi e-tron wichtig: Wer das Auto kennt, kann deutlich effizienter fahren als jemand, der das Auto das erste Mal fährt.

nextmove-Flotte mit Fahrern vor E-Auto-Vergleichsfahrt auf Autobahn

Um identische Testbedingungen zu schaffen, wurde der Tempomat erst bei Erreichen der Reisegeschwindigkeit genutzt. Bei Autobahnfahrten mit konstanter Geschwindigkeit hat die Rekuperation keinen entscheidenden Effekt auf den Verbrauch. Dennoch wurde auf Rekuperation soweit möglich verzichtet, um die Fahrzeuge möglichst effizient und mit niedrigem Verbrauch zu fahren. Stattdessen wurde vorausschauend ausgerollt, um keine Bewegungsenergie zu vernichten, auch bei den Autobahnausfahrten. Heizung und Lüftung waren während des gesamten Tests ausgeschaltet – lediglich die Nutzung der verbrauchsarmen Sitzheizung war erlaubt. Während der Fahrt waren alle Fahrer über Funkgeräte miteinander verbunden. Aufgrund einer Autobahnsperrung wurde die ursprünglich geplante komplette Runde, etwas verkürzt.

Verbrauchsvergleich bei 130 km/h

Der Verbrauch im Elektroauto-Vergleich bei 130 km/h ergab eine Spanne zwischen 18,5 und 28,4 Kilowattstunden pro 100 Kilometer. Neben dem Tesla Model 3 als Effizienzsieger stach auch der Hyundai Kona auf Sommerreifen mit 19,1 kWh Verbrauch hervor. Das Tesla Model S hingegen war mit 20,4 kWh Verbrauch sogar ein kleines bisschen effizienter unterwegs als der Hyundai Kona auf Winterreifen mit 20,7 kWh. Interessant  war auch, dass die unterschiedliche Bereifung beim Model X zu nur minimaler Abweichung führte (23,8 vs. 24,1 kWh). Der Audi e-tron mit digitalen und klassischen Außenspiegeln schaffte die erste Runde mit Verbrauchswerten von 27,5 bzw. 28,4 kWh. 

nextmove Verbrauchstest - Verbrauch bei 130 kmh

Verbrauch bei 150 km/h: Model 3, Hyundai Kona und Model S an der Spitze

Der Autobahntest mit höherer Geschwindigkeit brachte bei der Effizienz-Reihenfolge keine Veränderung. Die klaren Sieger sind aufgrund ihres geringeren Gewichts und der besseren Aerodynamik Model 3, Kona und Model S. Sie lagen beim Verbrauch in einer Spanne zwischen 20,9 und 23,6 kWh. Die vier SUV verbrauchten zwischen 27,2 kWh (Model X, Winterreifen) und 30,8 kWh (e-tron, klassische Spiegel).

nextmove Verbrauchstest - Verbrauch bei 150 kmh

Tesla Model X 100D vs. Audi e-tron

Beim direkten Vergleich zwischen Tesla Model X und Audi e-tron zeigten sich auch diesmal deutliche Verbrauchsunterschiede. Um noch belastbarere Ergebnisse zu erzielen, wurden diesmal jeweils zwei Fahrzeuge eingesetzt. Damit will nextmove auch einen neuen Maßstab für Verbrauchstests setzen, um  manche Fehlerquelle durch identische Fahrzeuge auszuschließen.

nextmove Autobahn Test - Tesla Model X vs. Audi etron

Interessant ist, dass der Unterschied beim Verbrauch bei der niedrigeren Geschwindigkeit sehr viel deutlicher zugunsten des Tesla Model X ausfällt (17 Prozent) als bei höheren Geschwindigkeiten (12 Prozent). Im Vergleich zum früheren nextmove-Test mit dem Vorserien-Fahrzeug des Audi e-tron, der zu einem Unterschied von 23 Prozent führte, sind die Ergebnisse nun etwas bzw. deutlich darunter. Alle Testdaten deuten aber darauf hin, dass die Effizienzvorteile des Tesla Model X deutlicher sind als es beim Test der „auto motor und sport“ herauskam (6 Prozent). 

nextmove Verbrauchstest - Model X vs Audi etron bei 130 vs 150 kmh

Reichweitenvergleich: Tesla hat die Nase vorn

Das zeigt: Tesla hat mit seiner jahrelangen Erfahrung derzeit einen klaren Vorsprung in Sachen Effizienz. Aber was bedeutet das eigentlich für die Reichweite?

Das Model S ist mit 428 bzw. 480 Kilometer Reichweite klar vorn. Das Model X bzw. das Model 3 liegen bei der Reichweite jeweils nahezu gleichauf. Der Kona schafft 283 bzw. 322 Kilometer.

nextmove Verbrauchstest - Reichweite bei 130 kmh

Den letzten Platz nimmt der Audi e-tron ein, der bei schnellerer Fahrt lediglich 275 Kilometer Reichweite schafft und bei langsamerem Tempo nur an die 300 Kilometer schaffen dürfte. Das scheint offenbar derzeit eine Schallmauer für Fahrzeuge wie den Jaguar I-Pace, den Audi e-tron und den Mercedes EQC zu sein.  Künftige Fahrzeuggenerationen von etablierten Premium-Herstellern werden hier signifikante Fortschritte erzielen müssen.

nextmove Verbrauchstest - Reichweite bei 150 kmh

Zum Abschluss lohnt noch ein Blick auf die Unterschiede zwischen 130 und 150 km/h und dieser fällt positiv für den Audi e-tron aus. Denn der Ingolstädter braucht lediglich neun Prozent mehr, wenn er schneller fährt – vermutlich, weil er bei der höheren Geschwindigkeit eher am Optimum fährt als bei lediglich 130 km/h. Der Kona und das Model X hingegen brauchen 14 Prozent mehr elektrische Energie bei schnellerer Fahrt. 

nextmove Verbrauchstest - Unterschiede 130 vs 150 kmh

Fazit des Tests Audi gegen den Rest der Welt

Tesla ist, das ist keine große Überraschung, momentan das Maß der Dinge in punkto Effizienz und Reichweite. Die größere Erfahrung von Tesla gegenüber Audi und die größere Batteriegröße gegenüber Hyundai setzen sich klar durch. 

Wir danken allen Testfahrern für ihre Zeit und die Disziplin, die strengen Vorgaben auch wirklich einzuhalten. Die geringen Abweichungen zwischen den gleich ausgestatteten Fahrzeugen zeigen, dass die Ergebnisse keine Zufallsergebnisse sind, sondern bei diesen Testbedingungen als reales Resultat zu werten sind.


nextmove-Flotte mit Fahrern vor E-Auto-Vergleichsfahrt auf Autobahn

Autobahn test: Audi e-tron against the rest of the EV world

Germany’s leading EV rental company, nextmove, examined the efficiency and range of the Audi e-tron in comparison with the electric cars Model X, Model S and Model 3 from Tesla and the Hyundai Kona. The focus was on the duel between Audi e-tron and Tesla Model X. An earlier test by nextmove had shown that the Audi e-tron was clearly inferior to the Model X in terms of efficiency (23 percent more consumption). In a test of German car magazine ‘auto motor and sport’, on the other hand, the difference on the motorway was only six percent.

Author: Stefan Moeller, General Manager of nextmove

During the motorway test under the motto "Audi against the rest of the EV world", attention was again paid to largely eliminating the influence of human factor and testing conditions. With ideal, slightly sunny weather and an outside temperature of 8 degrees Celsius, the nextmove home track around Leipzig was used for the two-part test. Driving was carried out at constant speed on a light traffic Sunday morning. Initially, all eight test vehicles drove at maximum 130 kph (81 mph) with an average speed of 115 kph (71 mph) due to traffic conditions. On the way back, the maximum speed was 150 kph (93 mph), as far as traffic permitted, at 130 kph (81mph) on average.

nextmove Autobahn test- overview on testing conditions

The following electric vehicles took part in the highway test: two Audi e-tron (21 inch summer tires), two Tesla Model X 100D (19 inch winter tires and 20 inch summer tires), two Hyundai Kona (64 kWh, 17 inch winter tires and 17 inch summer tires) as well as one Tesla Model S 100D (19 inch winter tires) and one Tesla Model 3 (Dual Drive/Long Range, 19 inch summer tires). The tire pressure for all vehicles has been set to the manufacturer's recommended value at maximum load. All eight drivers were experienced electric car drivers and knowing how to control their vehicle efficiently. Experience has shown that this is particularly important with the Audi e-tron: Someone who knows the car can drive much more efficiently than someone who drives the car for the first time.

nextmove-Flotte mit Fahrern vor E-Auto-Vergleichsfahrt auf Autobahn

In order to create identical driving conditions, the cruise control was only used when the cruising speed (130 or 150 kph) was reached. On motorway journeys at constant speed, regenerative braking has no decisive effect on consumption. Nevertheless, regenerative braking was avoided as far as possible in order to drive the vehicles as efficiently as possible. Instead, the vehicle was rolled out with foresight in order not to waste any energy. Heating and ventilation were switched off during the entire test – only the use of seat heating was permitted. During the trip, all drivers were connected via radio. Due to a motorway blockage, the originally planned complete lap was somewhat shortened.

Consumption comparison at 130 kph

The comparison of the EV at 130 kph (81 mph) showed a fuel consumption range between 18.5 and 28.4 kilowatt hours per 100 kilometers (29.8 to 45.7 kWh/100mi). In addition to the Tesla Model 3 as the efficiency winner, the Hyundai Kona on summer tires also stood out with 19.1 kWh consumption. The Tesla Model S, on the other hand, with 20.4 kWh consumption, was even a little more efficient than the Hyundai Kona on winter tires with 20.7 kWh. It is also interesting that the different tires of the Model X only led to a minimal deviation (23.8 vs. 24.1 kWh). The Audi e-tron with digital and classic exterior mirrors achieved the first round with consumption values of 27.5 and 28.4 kWh respectively.

nextmove Verbrauchstest - consumption at 130 kph

Consumption at 150 kph: Model 3, Hyundai Kona and Model S at the top 

The motorway test at higher speed did not change the order of efficiency. The clear winners are Model 3, Kona and Model S due to their lower weight and better aerodynamics. Consumption ranged between 20.9 and 23.6 kWh. The four SUV consumed between 27.2 kWh (Model X, winter tires) and 30.8 kWh (e-tron, classic mirrors).

nextmove Verbrauchstest - consumption at 150 kph

Tesla Model X vs. Audi e-tron

The direct comparison between Tesla Model X and Audi e-tron showed clear differences in consumption also this time. In order to achieve even more reliable results, two vehicles of each type were used. By doing so, nextmove wants to set a new standard for consumption tests – in order to eliminate as many sources of error as possible.

nextmove Autobahn Test - Tesla Model X vs. Audi etron

It is interesting to note that the difference in energy consumption at lower speeds is much more in favor of the Tesla Model X (17 percent) than at higher speeds (12 percent). Compared to the first nextmove test with the Audi e-tron pre-production car, which showed a difference of 23 percent, the results are now slightly or significantly lower. However, all the test data indicate that the efficiency advantages of the Tesla Model X are more pronounced than the results of the ‘auto motor and sport’ test (6 percent).

nextmove Autobahn test - Model X vs Audi etron at 130 vs 150 kph

Range comparison: Tesla clearly in the lead

This shows that Tesla, with its many years of experience, currently has a clear lead when it comes to efficiency. But what does that actually mean for the range?

With a range of 428 or 480 kilometers (266 or 298 miles), the Model S is clearly taking the lead. The Model X and the Model 3 have almost the same range at both speed levels. The Kona manages 283 and 322 kilometers (176 and 200 miles) respectively.

nextmove Verbrauchstest - range at 130 kph

In last place is the Audi e-tron, which only achieves a range of 275 kilometers (171 miles) at faster speeds and should achieve just 300 kilometers (186 miles) at slower speeds. This is apparently currently the barrier for vehicles such as the Jaguar I-Pace, the Audi e-tron and the Mercedes EQC, which has not yet been broken through significantly. Future generations of vehicles from premium manufacturers will have to make significant progress here.

nextmove Verbrauchstest - range at 150 kph

 Conclusion of the test Audi e-tron against the rest of the EV world

Tesla, which is no big surprise, is currently the benchmark in terms of efficiency and range. The greater experience of Tesla compared to Audi and the greater battery size compared to Hyundai clearly prevail.

We would like to thank all test drivers for their time and discipline in meeting the stringent requirements. The only minor consumption differences between the cars of the same type show that the results are not random, but real under these test conditions.


Audi e-tron leer gefahren nextmove

Das ist zu tun, wenn man den Audi e-tron auf 0 km gefahren hat.

https://youtu.be/ks2n2kIBJWw

Elektroautos soll man nicht leer fahren! Aber wenn man doch mal in diese Situation kommt, dann ist eines wichtig: Wie viele km hat man noch, bevor das Auto "runterfährt"?

Auch ist es für diesen Fall gut zu wissen, ob sich das Auto erneut starten lässt und ob man es schieben kann. Um euch diesen Test zu ersparen, haben wir den Audi e-tron unter kontrollierten Bedingungen leer gefahren und das Verhalten des Autos im Grenzbereich getestet.

Wenn dir diese Art von Tests gefällt, dann schenk uns ein Like oder schreib uns gern, welche weiteren Tests dich interessieren. Abonniere auch gern unseren Kanal. Wir haben weitere Tests mit dem Audi e-tron und den spannendsten Elektroautos unserer Zeit in der Pipeline.


nextmove audi etron from zero to hero

From zero to hero: Audi e-tron charges in 47 min to 100%

https://youtu.be/8ng1-TDJx8k

With a charging rate of up to 150 kW, the Audi e-tron is currently the fastest electric vehicle at the charging station. nextmove has driven an Audi e-tron down to 0% in order to charge it to 100% at an IONITY charging station to test the charging speed. The video is available with English subtitles.

Fastest EV at the charging station

Audi has equipped the e-tron with a 95 kWh battery. However, only 84 kWh of this can be used, so that there is a sufficiently large buffer in the lower range at 0% and also in the upper range at 100%. This buffer has two big advantages. Firstly, it prevents the battery from being driven to the limits, which would cause the battery to age faster. On the other hand, it enables a high charging performance over the entire charging process.

Charging Power Audi e-tron 0 to 100% nextmove_

At 0% state of charge, the Audi etron enters the charging process directly with 132 kW. The high charging power of 400 volts and 350 amps right at the start enables the battery level to rise rapidly to 10% within the first 4 minutes. The charging power continues to increase continuously up to the peak value of 145 kW. The Audi e-tron charges half full in just 18 minutes, which is truly an outstanding performance. Compared to all other electric cars, the charging power of the e-tron does not drop immediately after reaching the peak value. Even in the second half of the charging process, the power drops relatively slowly. At 90% battery power, the e-tron still charges with 73 kW. All in all, the e-tron has been charged to 100% in just 47 minutes, giving it a clear edge over the competition.

Charging power is not everything

A high charging capacity is important on long distance travels. But much more important at present is a nationwide charging network and, of course, the technical availability of the charging infrastructure. In Germany and Europe there is currently no nationwide CCS high-power charger network available. IONITY has set itself the goal of establishing a Europe-wide network of fast chargers by 2020.

In our test it was not possible for us to start the charging station in Hohenwarsleben ourselves with different billing systems. A call to the service hotline was necessary to start the charging process. Unfortunately, this is not an isolated case, but a phenomenon that has to be factored into the route planning. In our experience, only 70 to 80 % of charging stations are currently available. Not in all cases the service hotline is able to start the charging station.

At Tesla you can rely on the supercharger network. Superchargers can therefore be approached with a remaining range of 0 to 10%. Outside the Tesla network, you should always drive with a safety reserve. Otherwise you run the risk of stranding at a non-functioning charging station. Trying out different authentication options, switching between charging stations and making phone calls with the hotline can quickly consume valuable 15 minutes.

Other nextmove test videos with the Audi e-tron and English subtitles:

Range-Challenge on Autobahn at 130 kph: Audi e-tron vs Tesla Model X vs I-Pace:

https://youtu.be/9kAJwRuBTVY

Audi e-tron at 200 kph on Autobahn! How long does the car last?

https://youtu.be/NE2HSfC0f8k