nextnews #119 mit Skoda Enyaq Tesla Model Y und VW ID.4

Tesla-Rabattfalle, neue Batteriezelle, ID.4-Leak und mehr - nextnews #121

Achtung! Wer ein sofort verfügbares Tesla Model 3 aus dem Marktplatz-Angebot des Autobauers kaufen will, der muss genau hinschauen. Denn: Zwischen den Neuwagen verstecken sich auch einige “Schwarze Peter”. Nämlich: Tesla Model 3 Gebrauchtwagen mit Laufleistungen meist im Bereich 2.000-10.000 km, verbunden mit Preisabschlägen von meist 2000-4000 €. Mehr zur Tesla-Rabattfalle und vielen weiteren Elektroauto-News der Woche gibt es hier in den #nextnews oder direkt im Youtube-Channel per Video.

Tesla-Preisfalle: Tipps, wie man nicht hineintappt

Problem an der Sache: Die beschriebenen Autos sind NICHT BAFA-fähig und damit ganz klar ein Angebot zu Ihrem Nachteil der Kunden, weil sie Sie 2.000 bis 4.000 Euro mehr kosten als ein Neuwagen mit staatlichem Umweltbonus.

Viele Käufer gehen davon aus, dass Gebrauchtwagen jetzt auch förderfähig seien. Im Gesetz ist es aber eindeutig geregelt: “Um den maximal förderfähigen Bruttogesamtfahrzeugpreis für Gebrauchtfahrzeuge zu bestimmen, werden wegen des typischen Wertverlusts auf dem Wiederverkaufsmarkt 80 Prozent des Listenpreises des Neufahrzeugs (brutto, inklusive Sonderausstattung) angesetzt und der Bruttoherstelleranteil davon abgezogen. Dies gilt entsprechend für Leasingfahrzeuge.”

Auf unserer nextmove Gebrauchtwagen Angebotsseite steht daher ganz oben, explizit und in fett: Unsere Gebrauchtwagen-Angebote sind nicht BAFA-förderfähig. Bei Tesla fehlt dieser Hinweis. Das Angebot ist nach unserer Einschätzung nicht transparent für die Kunden. Tesla gibt auf gebrauchte Model 3 einen Rabatt von 2000-4000€  - also weit entfernt von den geforderten 20% und damit nicht förderfähig.

Daher gilt: Augen auf beim Fahrzeugkauf - sonst tappt man in die Tesla-Preisfalle.

https://youtu.be/33H1AYJjGHQ

Tesla Battery Day: electrek leaked neues Zell-Design

Kurz vor dem Tesla Battery Day am 22. September zeigt Electrek.co geleakte Bilder vom mutmaßlich neuen Tesla-Zelldesign. Laut Fred Lambert handelt es sich dabei um die von Tesla selbst entwickelten Zellen aus dem lange geheim gehaltenen Roadrunner Projekt. Der Durchmesser der neuen Zelle ist (mindestens) doppelt so groß wie die 2170er Zellen, die derzeit im Model 3 und Y verwendet und von Panasonic in der Gigafactory Nevada hergestellt werden.

Die Verdoppelung des Durchmessers einer Batteriezelle ergibt das vierfache Volumen in der Zelle. Dadurch braucht es weniger Gehäuse und weniger Zellen pro Batterie-Pack, was die Kosten reduziert. Die Zellen sollen ohne den klassischen Elektroden-Leiter auskommen, was die Konstruktion vereinfacht und Material- und Produktionskosten spart. 

Tesla hat hierauf ein Patent beantragt, das Elon Anfang des Jahres als „viel wichtiger als es klingt" bezeichnete. Electrek geht davon aus, dass zum Battery Day noch mehr als nur eine neue Batteriezelle zu enthüllt wird. Unter dem Code-Namen Palladium wird ein großes Update für Model S und X erwartet. Drei Motoren, eine überarbeite Karosserie und signifikante Leistungssteigerung soll es bringen.

Electrek hält es für denkbar, dass für das Model S und X eine weitere spezielle Zelle präsentiert wird, die mehr Reichweite, höhere Ladegeschwindigkeit und ausgesprochene Rennstreckenqualitäten bedeuten. Am Dienstag wissen wir alle mehr und es wird sich zeigen, wie solide Fred Lamberts Quellen sind. In der Vergangenheit lag er meistens richtig.

Weitere Elektroauto-News der Woche:

  • EnBW und Tank & Rast haben einen neuen Schnellladepark an der Raststätte Werratal Süd an der A4 in Hessen eröffnet. Das Besondere: Die Ladestationen befinden sich vereint unter einem Dach direkt neben den Zapfsäulen für fossile Kraftstoffe.
  • VW-Chef Herbert Diess sagte kürzlich, er habe das Modell Y getestet und sehe es als in vielen Aspekten als "Referenzfahrzeug" für die eigenen Elektroautos. Diese Woche sind VW-interne Dokumente aufgetaucht, die zeigen, wie stark man sich im Design am Model Y orientiert hat. Das Bild zeigt den bisher besten Größenvergleich zwischen den beiden elektrischen SUVs. Sofort fällt auf, dass sie sich in der Größe extrem ähnlich sind, nur der Formfaktor an Schnauze und Heck unterscheidet sich geringfügig. Mehr dazu hier.

nextnews #121 Themenübersicht:

00:00 Intro

01:02 Supercharger für alle

02:47 Battery Day Leaks

04:19 Model 3 Upgrade

05:58 Gigafactory 5 Update

08:23 Rabatt Falle

13:13 Alte vs. Neue Welt

15:48 Gewinner E-Auto-Vergleich

17:31 Erlkönig-Schau

18:43 Neues vom E-Auto Markt


VW ID.3 Preis mit Prämie - nextmove

VW ID.3 Preis: First Edition ab 29.407 Euro erhältlich

Exklusiv! Wir haben soeben den VW ID.3 Preis in Erfahrung bringen können. Wie in einem Video vor zehn Tagen auf unserem Youtube-Kanal vorhergesagt, beginnen die Preise bei knapp unter 40.000 Euro - unter Einbeziehung der Umweltprämie sinkt der Preis: Die First Edition ist ab 29.407 Euro erhältlich (günstigste Variante).

Ganz konkret sind dies die (Listen-)Preise für den VW ID.3 Pro 1ST, Pro 1ST Plus und Pro 1ST Max:

  • Pro 1ST - 39.995 Euro
  • Pro 1ST Plus - 45.995 Euro
  • Pro 1ST Max - 49.995 Euro

Das Elektroauto VW ID.3 in der First Edition kann ab morgen verbindlich bestellt werden. Zieht man die neue Umweltprämie der Bundesregierung ab, dann liegt der VW ID.3 Preis mit dem ersten Ausstattungspaket der First Edition noch 29.407 Euro zzgl. Überführungskosten. Das sind exakt 10.588 Euro weniger als der Listenpreis.

VW ID.3 Preis mit Pramie - nextmove Infografik

Die Leasingkonditionen waren bisher noch nicht in Erfahrung zu bringen, werden nachgereicht, sobald sie uns vorliegen.

Bei den Technischen Daten des WV ID.3 der First Edition fällt auf: Die Wärmepumpe ist zwar aktuell nicht gelistet, aber laut Nachricht von VW an uns in der Version MAX enthalten. Damit ist unklar, ob sie überhaupt kommt, oder vielleicht sogar Grundausstattung ist. Wir werden es sicher noch herausfinden. Das vollständige Verkaufsdokument mit allen Details steht hier zum Download zur Verfügung.

nextmove-Einschätzung zum VW ID.3 Preis

Volkswagen hat die Preise - genau wie angekündigt - ans obere Limit gesetzt. Wir haben erwartet, dass VW noch stärker angreift und sich etwas günstiger platziert. Aber offenbar ist der Kostendruck im Unternehmen gerade hoch - sicherlich auch Corona-bedingt. Denn Elektroautos müssen auch Geld verdienen: Beim e-Up hat VW laut Herbert Diess pro Auto wohl 5.000 Euro draufgelegt.

Bestellen können den VW ID.3 in den drei Ausstattungsvarianten Vorbesteller (Prebooker) mit und ohne Reservierungsvereinbarung. In vier Wochen wird es dann zum freien Verkauf der 1ST-Edition kommen. Auf die Preise für die frei konfigurierbaren Versionen des ID.3 werden wir noch warten müssen. Wir haben uns von Volkswagen mehr Offenheit und mehr Selbstbewusstsein gewünscht. So bleibt die Unsicherheit bei vielen Interessenten, die aktuell noch abwarten, was konfigurierte Autos kosten werden.

Unsicherheit rund um den VW ID.3 Preis bedeutet aus unserer Sicht: Bestellt wird nicht kurzfristig, sondern erst dann, wenn alle Rahmenbedingungen feststehen. Weitere Informationen gibt es im Dokument VW Verkaufsprogramm, das Sie hier herunterladen können.

Bei Instagram und Facebook hat nextmove-Geschäftsführer Stefan Moeller auch im Video Stellung zum VW ID.3 Preis bezogen.


Video-Vorschau zu einer Porsche-Party mit Tesla-Invasion in Leipzig

Ladeparty Porsche Leipzig

Am 19. Februar 2020 haben wir gemeinsam mit dem Porsche Werk Leipzig zur Eröffnungsparty von Europas leistungsstärksten Schnell-Ladepark mit 7 Megawatt Anschlussleistung eingeladen. Unserer Video-Einladung auf YouTube sind innerhalb innerhalb kürzester Zeit rund 200 Elektroauto-Fahrer aus ganz Deutschland und sogar auch Dänemark, Österreich, der Slowakei und der Schweiz gefolgt. Nach nur drei Tagen wurde die Anmelde-Seite geschlossen.

Elektroauto Rahmenprogramm

Am Samstag, den 29. Februar 2020 fand die Ladeparty von 10 bis 16 Uhr mit einem bunten Rahmenprogramm statt:

  • Freistrom für alle an insgesamt zwölf 350-kW-Ladestationen mit CCS
  • Warme Snacks und kostenfreie Getränke
  • Kostenlose geführte Fahrten über die FIA-zertifizierte Rundstrecke mit dem eigenen Fahrzeug
  • Besichtigung des Kundenzentrums inklusive Porsche Museum
  • Der neue Porsche Taycan zum Probesitzen
  • Optionale Werksbesichtigung
  • Optionale Co-Pilot Fahrt im Porsche Taycan
200 Elektroautos aller Marken bei Porsche in  Leipzig
200 Elektroautos aller Marken bei Porsche in Leipzig

Adrenalin auf der Rennstrecke

Das Highlight des Tages waren die geführten Fahrten auf der Rennstrecke mit dem eigenen Elektroauto. Vielen hat es so gut gefallen, dass sie ihr Elektroauto gleich mehrmals über die Strecke gejagt haben. Darüber hinaus gab es optionale Co-Pilot-Fahrten an der Seite eines Motorsportprofis im Porsche Taycan zum Sonderpreis von 79 Euro. Das Feedback der Teilnehmer war überwältigend positiv. Auch den Porsche-Mitarbeitern aus verschiedenen Teilen des Unternehmens hat der Tag sehr viel Freude und neue Erkenntnisse bereitet.

Eindrücke vom Tag

Elektroautos aller Marken mit CCS-Anschluss waren vor Ort. Mit gut hundert Teilnehmern waren Tesla-Fahrer mit Abstand die größte Gruppe. Im Video gibt es ein paar Highlights von diesem elektrisierenden Tag.


Porsche-Taycan-vs-Tesla-Model-S-Autobahn-Reichweitentest

Autobahn-Reichweitentest: Taycan vs. Model S - wer hat die Nase vorn?

Stefan Moeller von nextmove und der erfahrene Tesla-Fahrer Hans Kurtzweg haben den ultimativen Autobahn-Reichweitentest gemacht: Das Tesla Model S Raven Performance tritt im Vergleichtest gegen den Porsche Taycan 4S mit großer Batterie an. Gefahren wird auf der nextmove-Hausstrecke: Dem Autobahn-Rundkurs um Leipzig, der für zahlreiche Reichweitentests des Unternehmens als Referenz gilt.

Der Test findet an einem recht windigen Wochentag statt. Um Chancengleichheit herzustellen, werden beide Elektroautos warm gefahren. Der Porsche Taycan ist auf 20-Zoll-Winterrädern unterwegs, während das Tesla Model S einen leichten Vorteil dank 19-Zoll-Winterrädern hat.

Die Zielgeschwindigkeit liegt bei 120 Kilometer pro Stunde, also bei der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 75 Meilen pro Stunde in den USA. Vereinbarungsgemäß sollen vier Runden bei 19 Grad Heizung und Sitzheizung auf dem Rundkurs zurückgelegt werden. Natürlich wird zusätzlich via GPS getrackt.

Teststrecke Leipzig Rundkurs
Testbedingungen für den Autobahn-Reichweitentest Taycan vs. Model S

Verbrauch im Vergleich: Taycan vs. Model S

Am Ende des Tests erreichen sowohl der Porsche Taycan 4S als auch das Tesla Model S Raven Performance eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 110 Kilometer pro Stunde bei maximal 120 Kilometern pro Stunde. Dabei verbrauchte der Porsche Taycan mit 23,6 kWh/100 km rund zehn Prozent mehr als das Tesla Model S mit 21,4 kWh/100km.

Porsche Taycan vs Tesla Model S
Porsche Taycan verbraucht 10% mehr als Tesla Model S

Reichweite im Autobahn-Test

Porsche Taycan vs. Tesla Model S Reichweiten-Vergleich
13 Prozent mehr Reichweite: Tesla Model S gewinnt gegen Taycan

Bezogen auf eine 100-Prozent-Akkuladung schaffte der Porsche Taycan 4S eine Reichweite von 376 Kilometern, während das Tesla Model S 424 Kilometer weit fuhr. Letztlich waren das also 48 Kilometer oder 13 Prozent mehr.

Warum Tesla nicht deutlich weiter als Porsche fährt

Das Tesla Model S hat auf dem Papier 10 Prozent mehr nutzbare Akkukapzität und gleichzeitig ist es circa 10 Prozent effizienter im Vergleich zum Taycan. Trotzdem schafft das Model S bei 120 Kilometern pro Stunde nur 13 Prozent mehr Reichweite.

Die Begründung liegt in der Abweichung der Herstellerangaben. Der Tesla konnte im Test rund 2 Prozent weniger aus dem Akku entnehmen als vom Hersteller angegeben. Dem Taycan standen hingegen laut Boardcomputer mit 87 Kilowattstunden rund 4 Prozent mehr Energie zur Verfügung als Porsche angibt (83,7 Kilowattstunden). Porsche bleibt damit seiner traditionellen Linie im Bezug auf angegebene Performance-Parameter treu: weniger versprechen – mehr liefern.

Batteriekapazität Taycan vs. Model S
Batteriekapazität Tesla Model S vs. Porsche Taycan

Reichweite im EPA / WLTP-Vergleich

Nimmt man die in den offiziellen Zyklen festgelegten Werte für die beiden Elektrofahrzeuge als Grundlage, zeigt sich: Der Porsche Taycan ist das einzige Elektroauto, dass die EPA-Reichweite bei höherer Geschwindigkeit deutlich übertrifft. Dem Tesla Model S liegt der langsam gefahrene Testzyklus auf Stadt, Landstraße und Highway spürbar besser. Im amerikanischen EPA-Test fahren die Autos im Schnitt lediglich mit 56 Kilometer pro Stunde.

nextmove Reichweitentest Taycan Model S
Reichweite der Elektroautos bei 120 Kilometer pro Stunde maximal

"Die Aussagekraft des EPA-Fahrzyklus ist meiner Meinung nach sehr beschränkt, um die Langstreckentauglichkeit eines Elektroautos zu beurteilen", sagt nextmove-Geschäftsführer Stefan Moeller. "Beim Elektroauto kommt es auf die Reichweite an - und die Reichweite hat letztlich nur Relevanz, wenn man längere Strecken fährt, nicht für den städtischen Alltag. Interessant ist der EPA-Zyklus dagegen für Verbrauch und Stromkosten im Drittelmix. Für Käufer von Premium-Fahrzeugen dürfte die reale Reichweite auf Langstrecke aber wichtiger sein als Kosten im Alltag."

Fazit: Autobahn-Reichweitentest Tesla vs. Porsche

Am Ende überzeugen im Autobahn-Reichweitentest nach Einschätzung von Stefan Moeller beide Elektroautos: Das Tesla Model S mit seiner überlegenen Effizienz, mehr Reichweite und Platzangebot bei geringerem Preis. Und der Porsche Taycan mit guter Reichweite, überlegenem Schnelladen und der Fahrdynamik eines Sportwagens.

"Wir von nextmove sind froh, dass zwei Marken in den Wettstreit um die Technologieführung in der Elektromobilität eingetreten sind. Tesla verfügt aktuell über das besser ausgebaute Ladenetz, wird schrittweise schnelleres Laden ermöglichen und in Kürze größere Batterien bieten. Aber auch Anbieter wie Ionity, Allego oder Fastned bauen ihr Ladenetz konsequent aus. Momentan ist die Ladegeschwindigkeit des Porsche Taycan dank 800-Volt-Technologie der des Tesla Model S deutlich überlegen. Außerdem punktet der Taycan als Sportwagen mit überragender Fahrdynamik, insbesondere in Kurven. Wir sind sehr auf den Tesla Roadster 2 gespannt, der in dieser Disziplin angreifen wird."

Tesla Model S Raven Performance vs. Porsche Taycan 4S - das Video

Im Video gibt es die beeindruckenden Bilder der beiden Elektroautos auf der deutschen Autobahn rund um Leipzig zu sehen - und zu erleben, wie sich der Porsche Taycan 4S verhält, wenn es auf den letzten Metern vor dem Schnelllader auf 0 Prozent Reichweite springt...

https://www.youtube.com/watch?v=VK0oC83y4L8
nextmove-Video zum Autobahn-Reichweitentest Tesla Model S vs. Porsche Taycan 4S

Porsche-Taycan-vs-Tesla-Model-S-Autobahn-Reichweitentest

Autobahn range test: Taycan vs. Model S - who is ahead?

Stefan Moeller from EV car rental nextmove and the experienced Tesla driver Hans Kurtzweg have made the ultimate Autobahn range test: The Tesla Model S Raven Performance competes in the comparison test against the Porsche Taycan 4S with large battery. The nextmove home track is the highway circuit around Leipzig, which is the reference for numerous range tests of the company.

The test takes place on a rather windy day. To create equal opportunities, both electric cars are warmed up. The Porsche Taycan is on 20-inch winter wheels, while the Tesla Model S has a slight advantage thanks to 19-inch winter wheels.

The target speed is 120 kilometers per hour, which equals 75 miles per hour, which is the maximum speed limit in the USA. Four laps are to be completed on the circuit with 19 degrees Celsius (66 degrees Fahrenheit) heating and seat heating. Of course there will be additional tracking via GPS.

Test conditions for the Autobahn range test Taycan vs. Model S
Test conditions for the Autobahn range test Taycan vs. Model S

Comparison of consumption: Taycan vs. Model S

At the end of the test, both the Porsche Taycan 4S and the Tesla Model S Raven Performance reach an average speed of 110 kilometres per hour with a maximum of 120 kilometres per hour. At 23.6 kWh/100 km, the Porsche Taycan consumed around ten percent more than the Tesla Model S with 21.4 kWh/100 km.

Porsche Taycan consumes 10% more than Tesla Model S
Porsche Taycan consumes 10% more than Tesla Model S

Range in Autobahn test

13 percent more range: Tesla Model S wins against Taycan
13 percent more range: Tesla Model S wins against Taycan

Based on a 100% battery charge, the Porsche Taycan 4S achieved a range of 376 kilometers, while the Tesla Model S managed 424 kilometers, 48 kilometers more, which equals or 13 percent.

Why Tesla does not drive much further than Porsche

On paper, the Tesla Model S has 10 percent more usable battery capacity and is about 10 percent more efficient than the Taycan. Nevertheless, the Model S only achieves 13 percent more range at 120 kilometers per hour.

The reason for this lies in the deviation from the manufacturer's specifications. In the test, the Tesla was able to extract about 2% less from the battery than Tesla stated. According to the board computer, the Taycan had 87 kWh of energy at its disposal, about 4% more than Porsche claims (83.7 kWh). Porsche apparently remains true to its traditional line in terms of the performance parameters specified: promise less - deliver more.

Battery capacity Tesla Model S vs. Porsche Taycan
Battery capacity Tesla Model S vs. Porsche Taycan

Range in EPA / WLTP comparison

If one takes the values for the two electric vehicles specified in the official cycles as a basis, it becomes clear that the Porsche Taycan is the only electric car that clearly exceeds the EPA range at higher speeds. The Tesla Model S is obviously better suited to the slow test cycle on city, country and highway roads. In the American EPA test, the cars drive at an average speed of only 56 kilometers per hour (35 miles per hour).

Real ranges compared to EPA and WLTP standards
Real ranges compared to EPA and WLTP standards

"In my opinion, the significance of the EPA driving cycle is very limited when it comes to assessing the long-distance suitability of an electric car," says nextmove managing director Stefan Moeller. "With the electric car, it's the range that counts - and ultimately, the range is only relevant when driving longer distances, not for everyday urban driving. In contrast, the EPA cycle is interesting for consumption and electricity costs on daily basis. For buyers of premium vehicles, however, real range over long distances is probably more important than everyday operating costs.

Conclusion: Tesla vs. Porsche Autobahn range test

In the end, according to Stefan Moeller, both electric cars are convinced in the Autobahn range test: The Tesla Model S with its superior efficiency, greater range and more space at a lower price. And the Porsche Taycan with its good range, superior fast recharging and the driving dynamics of a sports car.

"We at nextmove are excited that two brands have entered the competition for technological leadership in electric mobility. Tesla currently has the better developed charging network, will gradually enable faster charging and will soon offer larger batteries. But also charging infrastructure providers such as Ionity, Allego or Fastned are consistently expanding their charging network throughout Europe. At the moment, the charging speed of the Porsche Taycan is clearly superior to that of the Tesla Model S thanks to the 800-volt technology. In addition, the Taycan scores as a sports car with outstanding driving dynamics, especially in curves. We are very excited about the Tesla Roadster 2, which will attack in this discipline".

Tesla Model S Raven Performance vs. Porsche Taycan 4S - the video

In the video you can see the impressive pictures of the two electric cars on the German motorway around Leipzig - and experience how the Porsche Taycan 4S behaves when it jumps to 0 percent battery on the last few metres before the fast charger...

nextmove video of the motorway range test Tesla Model S vs. Porsche Taycan 4S